
Roter Faden gesucht!
Man kann es ruhig zugeben: Das erste Album "Her Name is Nicole" von Nicole Scherzinger konnte nicht wirklich überzeugen. In Deutschland erschien einzig die Singleauskopplung "Baby Love" und die war sogar ein Erfolg. Doch schnell verschwand Nicole als Solokünstlerin wieder, um mit den Pussycat Dolls ein neues Album vorzubereiten. Nach dem Ende der Pussycat Dolls fand sie endlich die Zeit für ihre Solokarriere und meldet sich nun mit ihrem neuen Album "Killer Love" zurück.
Als erste Singleauskopplung wählte man den Opener "Poison" aus, ein gewöhnungsbedürftiger Titel, was man auch schnell an der Positionierung in den Charts gemerkt hat. Und das beschreibt sehr gut das gesamte Album - es ist gewöhnungsbedürftig. Entweder sind es die Strophen, wie bei eben angesprochenem "Poison" oder ein derart nerviger Refrain bei "You Will Be Loved". Eigentlich eine nette Ballade, aber das Gejaule von Nicole Scherzinger hält niemand länger als 10 Sekunden aus.
Das Album findet nicht wirklich einen roten Faden. Mal versucht Nicole Scherzinger den alten Zeiten der Pussycat Dolls nachzueifern, im nächsten Moment nimmt man mit einer Ballade aber wieder den Schwung aus der Sache. Nicht wirklich ausgereift. Und was wir auf keinen Fall nochmal hören möchten ist ein Duett mit Enrique Iglesias. Der gemeinsame Song "Heartbeat" klingt melodiös anfangs wie ein guter deutscher Schlager, mausert sich mit der Zeit noch mehr zu einem Brechmittel für Leute mit guten Musikgeschmack. Bitte tut uns das nicht noch einmal an!
1. Poison
2. Killer Love
3. Don't Hold Your Breath
5. You Will Be Loved
6. Wet
7. Say Yes
8. Club Banger Nation
9. Power's Out
10. Desperate
11. Everybody
12. Heartbeat (feat. Enrique Iglesias)
13. Casualty
14. Amen Jena
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