
Was kleine Schwestern so anrichten
Wenn sich die kleine Schwester selbstständig macht, dann kann das Folgen haben. Im Falle von Dannii Minogue durchaus gute. So tut sie sich auf "Neon Nights" teilweise zwar schwer, sich klar von Schwester Kylie abzugrenzen. Insgesamt aber klappt das und Dannii liefert ein zu 70% eigenständig klingendes Album ab. Klar, sie hat es schwer, aus dem Schatten der erfolgreichen Schwester herauszutreten. Mit diesem Album ist sie jedoch auf dem besten Wege dorthin.
Gleich mit dem Opener zeigt uns Dannii Minogue, wo es denn wohl ihrer Meinung nach lang gehen soll. Der Track ist eine gelungene 80er-Disco-Hymne, die man so zwar vielleicht schon mal gehört hat, aber eben doch nicht so ganz. Auf der ganzen Platte ist der Geist der 80er lebendig. Man erinnert sich schnell an Bands wie Duran Duran, Wham oder an den guten alte Tone Loc. Ob irgendwer von diesen Leuten auf der Platte insgeheim mitgemacht hat, ist aber nicht bekannt.
Die meisten Songs auf "Neon Nights" haben durchaus Hitpotential. Was nun letztendlich abgehen wird und was nicht, werden wir ja noch sehen. Zumindest wird der Bekanntheitsgrad der hübschen Dannii mit dieser Scheibe in Europa sicher einen Schub nach vorn bekommen. Bleibt abzuwarten, was als nächstes kommt. Vielleicht das Duett der Schwestern? Oder eher das Duell? Man weiß es nicht...
01. Put the needle on it
02. Creep
03. I begin to wonder
04. Hey! ( so what)
05. For the record
06. Mighty fine
07. On the loop
08. Push
09. Mystified
10. Don't wanna lose this feeling
11. Vibe on
12. A piece of time
13. Who do you love now?
14. It won't work out
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