
Das zweite Album fällt etwas seichter aus
Mit seinen 28 Jahren könnte man Pete Yorn schon einen alten Hasen nennen. Jedenfalls versteht er was vom Songwriting. Auf seinem neuen Album "Day I Forgot" hat er sich zwar nicht so richtig ausgetobt, aber dennoch eine solide Platte abgeliefert. Stellenweise wirkt es allerdings etwas zu flach. Sein Potential hat er auf seinem neuen Werk sicher nicht ausgeschöpft, aber man kann ja auf mehr beim dritten Versuch hoffen.
Wirkliches Hitpotential hat eigentlich nur der Song "Come Back Home". Dieser Track könnte im Radio ein echter Feger werden. An den Vorgänger "Music For The Morning After" kann dieses Album aber leider nicht anknüpfen. Das ist schade, wenn man zudem mal genau hinhört: Stellenweise fühlt man sich an Eddie Vedder von Pearl Jam erinnert. Und da fragt man sich, ob Pete Yorn das wirklich nötig hat. Zugegeben, da Pearl Jam sich ja nicht mehr so sehr auf die Arbeit stürzen, könnte er eine Nische ausfüllen.
Das Fazit für "Day I Forgot" lautet: Solides RockPop-Album. Leider etwas zu seicht. Ein paar Ecken und Kanten hätten der durchgestylten Produktion sicher gut getan. Bleibt abzuwarten, ob sich der Man zukünftig wieder steigern kann. Das Potential ist jedenfalls deutlich erkennbar. Aber auch Musiker haben mal einen "schlechten Tag".
01. Intro
02. Come Back Home
03. Crystal Village
04. Carlos (Don't Let It Go To Your Head)
05. Pass Me By
06. Committed
07. Long Way Down
08. When You See The Light
09. Turn Off The Century
10. Burrito
11. Man In Uniform
12. All At Once
13. ???
14. So much work
15. Drive Away
16. 17
17. Suspicious Minds
18. Come back home (Video Track)
19. Making of 'Day I forgot' (Video Track)
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