
Zweiter Teil der Verve-Reihe
Die Reihe Verve Remixed/Unmixed liegt mittlerweile in der zweiten Ausgabe vor und zeigt auch diesmal den direkten Vergleich zwischen Mischpult und Original. Ein ganz interessantes Projekt, das aber sicherlich auch mit Vorsicht zu genießen ist. Immerhin hat man sich auch bei der zweiten Ausgabe an nicht grade unbekannte Künstler und deren Titel gewagt.
Allgemein geht es hier um Jazz in all seinen Facetten. Dass das Projekt nicht irgendwo zwischen Anspruch und reinem Hörgenuß versandet, ist sicherlich eine klare Leistung der einzelnen Remixer. Natürlich hat auch die Auswahl der Songs an sich zur Qualität der beiden Sampler beigetragen. Recht eindrucksvoll ist in der Tat der direkte Vergleich. Da mekt man hier und da ganz klar, das Remix nicht gleich Remix ist.
Was man sonst so von Remixen kennt, kann mitunter enttäuschen. Ganz anders bei dieser Reihe. Hier haben sich die Leute sichtlich Mühe gegeben und ein hervorragendes Endprodukt geschaffen. Sicherlich ist das keine Massenware sondern durchgehend Musik mit Anspruch. Aber warum auch nicht? Es muss ja nicht immer nur um den reinen Kommerz gehen. Ab und zu tun solche wirklich geistreichen Projekte in der kurzlebigen Popwelt wirklich gut.
01. Manteca (Dizzy Gillespie)
02. Sinnerman (Nina Simone)
03. Whatever Lola Wants (Sarah Vaughan)
04. Brother Where Are You? (Oscar Brown, Jr.)
05. Slap That Bass (Ella Fitzgerald)
06. Blues For Brother George Jackson (Archie Shepp)
07. Angel Eyes (Ella Fitzgerald)
08. Do What You Wanna (Ramsey Lewis)
09. Soul Sauce (Cal Tjader)
10. Fried Neckbones and Some Home Fries (Willie Bobo)
11. Naima's Love Song (Betty Carter)
12. Mama (Hugh Masekela)
13. Here's That Rainy Day (Astrud Gilberto)
14. Black Is The color Of My True Love's Hair (Nina Simone)
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