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TripHop der ersten Stunde
Lamb sind eigentlich eine der Vorreiter-Bands des britischen TripHops. Und damit haben sie wie viele andere auch das Problem, sich einem ehemals sehr populären und immer noch relativ neuem Musikstil verpflichtet zu fühlen, was die musikalische Bandbreite natürlich eingrenzt.
Hinzu kommen die ewigen Differenzen zwischen Louise Rhodes und Andy Barlow, die in der vergangenen Zeit zu mehreren Splits geführt haben. All das täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Musik an sich eine der besten des Genres ist. Und so ist es dem Duo Lamb auf "Between Darkness And Wonder" auch jetzt wieder gelungen, dies eindrucksvoll zu beweisen.
Grund dafür ist u. a. die nicht zu starre Sichtweise der Dinge, sprich: Lamb klammern sich nicht zwingend an den TripHop, sie versuchen auch, andere Einflüsse einzubauen und zu forcieren. Alles zusammen ergibt eine interessante Mischung, die auf dem Album an jeder Stelle zu hören ist. So wird die Platte selten langweilig und bietet einiges an Potential, um sich deutlich von anderen Platten des eigenen Genres abzuheben.
Playlist
01. Darkness
02. Stronger
03. Sugar 5
04. Angelica
05. Till The Clouds Clear
06. Wonder
07. Sun
08. Learn
09. Please
10. Open Up
11. Hearts And Flowers
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