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Besser als der (Fast-)Namensvetter
Namensverwechslungen sind hier absolut fehl am Platze. Während ein gewisser Kanadier mit gleichem Nachnamen mittlerweile nur noch die soften Tunes in Sachen Rock bedient, ist Ryan Adams praktisch das zeitversetzte Gegenteil. Der Mann rockt was das Zeug hält und schreibt in unbeschreiblicher Leichtigkeit mal eben 14 Songs, die es so was von in sich haben, dass es einen fast aus dem Sessel haut.
Die Musik von Ryan Adams kann es locker mit Oasis, den Hives oder den Strokes aufnehmen. Aber sich mit solchen Leuten zu messen, darauf lässt sich Adams gar nicht erst ein. Er kloppt munter auf seine Gitarre und zeigt den Leuten deutlich, was er von ihnen hält. Angeblich sollen die Titel von "Rock 'n Roll" erneut in Rekordzeit entstanden sein.
Da fragt man sich, ob der Mann begnadet ist oder einfach nur Glück hatte. Das wird sich zeigen. Sicherlich werden sich alle Freunde der härteren Gangart freuen, dass es Ryan Adams gibt. Mit ihm findet man in der rosaroten Seifenblasen-Welt der Musikbranche endlich mal wieder einen, der einfach nur das macht, wozu er Bock hat. Und so was lieben wir doch, oder...?
Playlist
01. This Is It
02. Shallow
03. 1974
04. Wish You Were Here
05. So Alive
06. Luminol
07. Burning Photographs
08. She's Lost Total Control
09. Note To Self: Don't Die
10. Rock N Roll
11. Anybody Wanna Take Me Home
12. Do Miss America
13. Boys
14. The Drugs Don't Work
15. Hypnotixed
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