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One-Man-Show
Hinter Magnetic Fields steckt hauptsächlich Stephin Merrit, ein begnadeter Musiker aus dem schönen Boston. Und eigentlich müsste er wesentlich berühmter sein, zumal seine Musik Vergleichen mit Brian Wilson oder Phil Spector durchaus Stand halten kann. Weshalb er es trotzdem nicht auf die ganz großen Bühnen geschafft hat, liegt möglichweise daran, dass die Musik einfach in den Untergrund gehören und in einem größeren Rahmen ihre Intimität verlieren könnten.
Das neue Album "I" ist da keine Ausnahme. Mit den weichen Vintage-Pop-Sounds knüpft dieses mittlerweile siebte Album unter dem Projektnamen "Magnetic Fields" nahtlos an seine Vorgänger an, vor allem aber an das als Meisterwerk geltende "69 Sounds". Mit insgesamt 14 Tracks, die sich auf nur 40 Minuten verteilen, ist das Album angenehm unüberlastet.
Mitreißende Melodien machen die Platte ebenso einzigsartig wie warme Synthesizer-Flächen und einfühlsame Arrangements. Mit "I" hat Merrit sich erneut ein Denkmal gesetzt und beweist, dass es auch fernab vom Mainstream immer mal wieder sehr gute Musik gibt.
Playlist
01. I Die
02. I Don't Believe You
03. I Don't Really Love You Anymore
04. I Looked All Over Town
05. I Thought You Were My Boyfriend
06. I Was Born
07. I Wish I Had an Evil Twin
08. If There's Such a Thing as Love
09. I'm Tongue-Tied
10. In an Operetta
11. Infinitely Late at Night
12. Irma
13. Is This What They Used to Call Love
14. It's Only Time
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