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CD Kritik vom 24.05.2004

Phantom Planet: Phantom Planet

Phantom Planet: Phantom Planet | CD Kritik
Phantom Planet
Phantom Planet

Selbst ist die Band

Im Frühsommer 2002 mischte die kalifornische Band mit ihrer Cabrio-tauglichen Studentenradio-Hymne "California" die deutschen Airplay Top-100 auf. Das dazugehörige Album fand aber letzten Endes nicht den Weg in die Media Control Charts. Das wird sich mit ihrem selbsbetitelten Album hoffentlich ändern! Und wer über die Geschichte und das Umfeld der Entstehung des Albums von Phantom Planet liest, wird sicher zustimmen: Das klingt spannend.....
 
Das neue, selbstbetitelte Album entstand in der Amish-Gemeinde Fredonia, New York, in einer Blockhütte mitten im Wald. Für die Musiker der perfekte Ort, ihrem wilden LA-Lifestyle zu entkommen und sich auf die Produktion des Albums zu konzentrieren. In dieser Hütte vereinen Phantom Planet ihre Kräfte mit Produzent und Grammy-Preisträger Dave Fridman, um ihr bis das dato beste Phantom Planet Album zu realisieren.
 
Es klingt wie: Ein Clash zwischen My Bloody Valentine, Fugazi, Elvis Costello, Wire, Gang Of Four, Guided By Voices, The Who, The Cure, The Replacements, The Jam, A Certain Ratio, Bad Brains, Blur, The Flaming Lips, The Clash, Television, The Specials, frühe U2, Sean Paul, Led Zeppelin und wer-auch-immer-Deine-Lieblingsband-ist.
 
Nach Abschluss der Aufnahmen fliegen die Jungs zurück nach LA, um Regisseur Spike Jonze zu treffen, um über die Dreharbeiten für das Video zur Single "Big Brat" zu sprechen. Sänger Alexander möchte schon lange einen Zombie-Film drehen. Die Idee stößt bei Jonze auf Interesse. Er schlägt vor, eine Dokumentation darüber zu drehen, die Phantom Planet ihren eigenen "Zombie Home Movie" inszenieren. Alle finden's spitze. Nach weniger als einer Woche ist das Video fertig.

Playlist:

01. The Happy Ending
02. Badd Business
03. Big Brat
04. 1st Things 1st
05. Making A Killing
06. You're Not Welcome Here
07. By The Bed
08. Knowitall
09. Jabberjaw
10. After Hours
11. The Meantime

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