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Statt für Ricky jetzt solo
In erster Linie ist "Mad Love" eine Liebeserklärung an die Schauspielerin und Regisseurin Angela Alvardo mit der Robi Draco Rosa eine sehr glückliche Bezeigung führt. Aber wie klingt diese Liebeserklärung? Die Wucht von Rockmusik trifft auf die Gestaltungskraft von Jazz. Da ist das ätherische Crescendo von "My Eyes Adore You", die bluesige Gitarre von "Lie without a Lover" und der sexy Groove von "Dancing in the Rain", zu hören sind Einflüsse von Flamenco bis Iggy Pop und die gedämpften Trompeten sind eine respektvolle Verneigung vor Miles Davis.
Mit seinen wilden Gitarren und dem energischen Schlagzeug klingt "Mad Love" wie ein waschechtes Rockalbum – und lässt doch alle herkömmlichen Grenzen hinter sich. "Was ist überhaupt Rock?" fragt Rosa. "Auch Marvin Gaye hat gerockt, und wie…! …Rock oder nicht Rock ist mir ziemlich egal. Ich ziehe einfach mein Ding durch." Rosa hat bereits vier Soloalben veröffentlicht und für Ricky Martin Hits wie "Living La Vida Loca" und "The Cup of Life" geschrieben.
Rosas Album "Vagabundo" (1996) gilt als ein Klassiker der lateinamerikanischen Rockmusik. Robi Draco Rosa verbindet als Songschreiber, Musiker, Maler und Dichter seit Jahren scheinbar mühelos und höchst erfolgreich US-amerikanische und lateinamerikanische Kultur.
Playlist
01. Dancing In The Rain
02. Lie Without A Lover
03. Crash Push
04. My Eyes Adore You
05. Como Me Acuerdo
06. Heaven Can Wait
07. This Time
08. California
09. Try Me
10. Solitary Man
11. Never Know The Truth
12. Do You Remember
13. Mad Love
14. Mas Y Mas (Crash Push)
15. Noche Fria (Dancing In The Rain)
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