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Selbst der Name rockt
Gerwin Eisenhauer gruselt es schon ein wenig bei dem Gedanken dass die Maschinen die musikalische Kontrolle allerorten an sich gerissen haben sollten. Groovy Terminator-Land? Oder doch bloß Mekka der Möglichkeiten? Schwierig. Maschinen erlauben Dinge die vor den Maschinen einfach nicht existierten. Maschinen spielen genauer und produzieren Klänge die allein ihnen vorbehalten.
In Disziplinen wie Geschwindigkeit Ausdauer und Präzision hat man gerade als Drummer nicht den Hauch einer Chance gegen Programmierer und Programmiertes. Kein Mensch kann z.B. einen 32tel-roll auf einer Snare spielen und diese dabei gleichzeitig hochstimmen. Mit einer Maschine sind solche stilprägenden Kapriolen kein Problem. Weshalb auf solcherlei Luxus verzichten?
Computer können unglaubliche Dinge aber sie können nicht einfach Tausende von Jahren musikalischer Rituale ausradieren. Menschen sind Menschen. Sie spielen einfach immer noch gern. Das muss es wohl sein. Dass manche Musiker immer noch darauf beharren ihr Instrument erlernt zu haben um mit anderen zusammen Musik zu machen. Um mit anderen zu spielen. So bringt es auch Gerwin Eisenhauer in den Liner Notes seines Debut-Albums "Boomclackdiggyboomclack" auf den Punkt: "Ich hatte ganz einfach keine Lust meine Tunes zu programmieren sondern ich wollte sie spielen." Um Lust ist es also gegangen um Spiel und sportlichen Ehrgeiz. All das kann man hören.
Playlist
01. It's Not Jazz
02. Jamsession In Tha Hilton Lounge At 4am
03. Who Gots Da Fank
04. Boston Marathon
05. In A Dancehallstyla
06. Im Chinarestaurant
07. Tarantinos Interlude
08. A Bita Bita Bita Movin' To Dis
09. Follow Your Heart
10. Go Ka Splat
11. Talkin' To The Spirits (In A Pickup)-Interlude
12. Die Seele Des Menschen
13. Kinderlied
14. Boomclack-Diggyboomclack-Outro
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