Wie in alten Zeiten
Calvin Broadus aka "Snoop Dogg" gelang 1993 mit seinem Debütalbum "Doggystyle" eine Platte, die fast ein Jahrzehnt lang Rap- und HipHop-Gemeinde weltweit geprägt hat. Bedauerlicherweise kam danach nicht wirklich etwas neues und innovatives. Vielmehr eierte Snoop Dogg um sich selbst und konnte sich lange Zeit nicht darauf festlegen, was er den nun sein will: Rapper, Schauspieler oder vielleicht sogar eher "Pimp".
Seit 50 Cent und seiner G-Unit ist das allerdings vorbei. Snoop Dogg hat sein eigenes Revival perfekt inszeniert und durchgezogen und ist jetzt dicker im Biz als je zuvor. Musikalisch schafft er es nach Jahren dann auch wieder, an wirklich glanzvolle Zeiten anzuknüpfen. Mit "R&G Rhythm & Gangsta" zeigt er, dass er sein Handwerk immer noch versteht wie kein anderer Rapper in den USA oder sonstwo auf der Welt.
Hinzu kommt die Tatsache, dass Snoop Dogg Leute wie Justin Timberlake mobilisieren kann, damit die bei ihm mitmachen. Addiert man dann noch die Tatsache, dass Teile des Album vom Super-Team The Neptunes produziert wurden, dann haben wir hier eigentlich alle Zutaten, die ein Mega-Rap-Album 2004 braucht. Und warten wir's mal ab. Möglicherweise wird Snoop Dogg ja 2005 der ultimative Trendsetter in seinem "Marktsegment". Welches auch immer das jetzt genau sein mag...

