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Vangelis erneut in Bestform
Der Soundtrack zu Oliver Stones neuem Film "Alexander" klingt in erster Linie und passenderweise majestätisch. Ein großes Orchester plus Chor und vielen zusätzlichen synthetischen Sounds zauberte der Grieche Vangelis wie schon bei anderen Werken zuvor eine wahrlich königlich Soundkulisse. 160 Millionen Dollar hat der Film gekostet - die Musik nicht inbegriffen.
Mit dem Score zu "Alexander" knüpft der bärtige Athener Vangelis an sein letztes Meisterwerk an, das vor 12 Jahren entstand. 1992 schuf er mit dem Soundtrack zum Film "1492" mit Gerard Depardieu ebenfalls eine mehr als eindrucksvolle musikalische Kulisse für das Thema "Eroberung der neuen Welt". "Vangelis ist in der Lage, richtige Melodien zu fertigen und sie weiterzuentwickeln, ohne in der Technik unterzugehen", schreibt die Fachzeitschrift "Stereo Review".
Das und sein musikalisches Können scheint der Grund dafür zu sein, dass es nur ihn gibt, der solche monumentalen Sounds produziert. Schließlich ist der Mann aus Athen stets erste Wahl, wenn es um imposante Filmmusiken geht. Wegen seiner besinnlichen Ader lässt sich der Soundtrack allerdings in zwei Teil splitten: Einerseits die pompöse Variante (anlässlich der Schlachtszenen) und andererseits jenen besinnlichen Teil, der sich inhaltlich um Träume sowie Betrug dreht. 56 Minuten und 22 Sekunden Orchester, Chor, Bombast und besinnliche Töne... Eben wieder ein echtes Meisterwerk.
Playlist
01. Introduction
02. Young Alexander
03. Titans
04. The Drums Of Gaugamela
05. One Morning At Pella
06. Roxane's Dance
07. Eastern Path
08. Gardens Of Delight
09. Roxane's Veil
10. Bagoas' Dance
11. The Charge
12. Preparation
13. Across The Mountains
14. Chant
15. Immortality
16. Dream Of Babylon
17. Eternal Alexander
18. Tender Memories
19. Bizarre Bazaar (Bonustrack)
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