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Gelungene Abwechslung
Die "Asian Dub Foundation" bleiben auch auf ihrem neuen Album mit dem Titel "Tank" ihrer altbekannten Devise treu: "Wir sind die nimmermüden Kämpfer an der politischen Popfront!" Dass sie damit langsam zu einer aussterbenden Art gehören, scheint den Briten nicht so richtig aufgefallen zu sein. Allerdings muss man es ihnen lassen, denn vermutlich können sie gar nicht mehr anders. Außerdem ist "Tank" eine gelungene Abwechslung im täglichen Einheitspop.
"Tank" ist deutlich schneller als z. B. der unmittelbare Vorgänger "Enemy of the Enemy". Das hast vor allem den Grund, dass man bei "Tank" mit Ben Watkins von "Juno Reactor" und Adam Wren von "Leftfield" zwei richtige Elektrorocker ins Team geholt haben. Dadurch verschob sich der Dub-Anteil zugunsten der reinen Elektro-Beilagen. Durch Gastvokalist Ghetto Priest wird ein extremer Kontrast zu Stammrapper MC Spex geschaffen. Das knall dann richtig gut...
Wie groß die Bandbreite von Asian Dub Foundation ist, zeigt sich allerdings am besten an zwei Tracks: "Powerlines" feat. Mad Mike (Detroit Underground Resistance) bringt Gitarren und Techno-Rhythmen zusammen, während "Tomorrow Begins Today" zarte Dub-Reggae-Züge trägt. Dazwischen gibt es viel Tanz und Kampf. Das allerdings alles politisch korrekt und durchaus im Rahmen.
Playlist
01. Flyover
02. Tank
03. Hope
04. Round Up
05. Oil
06. Powerlines
07. Who Runs The Place?
08. Take Back The Power
09. Warring Dhol
10. Tomorrow Begins Today
11. Melody 7
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