Du bist hier » Mp3 kostenlos, Downloads, Software uvm. » CD Kritiken » Judas Priest: Angel of Retribution |

Da geht noch was...
Die Diskussionen der letzten Jahre über das Thema Owens-Halford war absolut berechtigt, da es ja immerhin um die Frontmänner ging. Aber es steckt mehr dahinter, als nur die passende Stimme, auch wenn der Sänger meistens das Aushängeschild einer Band ist. Ich Falle von Ripper Owens wurde ein absolut geiler Sänger gefunden, der einiges mit seiner Stimme drauf hat und mit seiner Power eigentlich nicht aus der Szene wegzudenken ist. Allerdings ist er bei Iced Earth wohl besser aufgehoben.
Dass Rob Halford einer der besten Shouter der Metal-Geschichte ist, liegt auf der Hand. Und lebende Legenden kritisiert man nun mal eben nicht. Die neue CD von Judas Priest besticht durch absolute Power, durch Atmosphäre und einer fein abgestimmten Mischung aus typischen Rock- und Powerhymnen, sehr schönen Balladen und dem gewissen Etwas, das Judas Priest nun mal eben ausmacht. Besonders hervorzuheben ist der gigantische Opener "Judas Rising", der alles beinhaltet, was einen Metal-Song ausmacht.
Wer auf richtig schöne Balladen steht, der wird bei "Angel" voll auf seine Kosten kommen. Auch nicht vergessen sollte man allerdings das sehr atmosphärische, düstere und experimentelle "Eulogy", das in der abschließenden 13-Minuten-Hymne "Lochness" endet. Zum Sound ist zu bemerken, dass dieser sehr druckvoll und erdig geworden ist - ohne großen technischen Schnickschnack! Das hat diese Band auch nicht mehr nötig.
Playlist
01. Judas Rising
02. Deal With The Devil
03. Revolution
04. Worth Fighting For
05. Demonizer
06. Wheels Of Fire
07. Angel
08. Hellrider
09. Eulogy
10. Lochness
Surftipp
Musikvideos und Filme
Musikvideos und Filme zu vielen interessanten Themen findest du jetzt in unserem neuen Videoportal.