
Schwer einzuordnen
Rilo Kiley kommen aus dem schönen L.A. und sind zu viert. Das Quartet ist schwer einzuordnen, denn beim Musikstil scheiden sich die Geister, ob es sich bei der einprägsamen Musik nun um Schmuse- oder Country-Rock der sanften Art handelt. So ganz sicher ist sich da keiner. Sicher ist man sich allerdings, das es sich um Rock handelt. Und da nur die erste Platte "The Execution of Thing" von 2002 für Verwirrung sorgte, gibt der Nachfolger nun Klarheit.
Blake Sennetts Gitarre und der Gesang von Jenny Lewis sorgen dafür, dass sich auch der Rest der vier Bandmitglieder anschickt, sich vom Underground zu lösen und eindeutig Richtung Mainstream zu schwappen. Außerdem hat sich der Rock in Richtung Pop weiterentwickelt. Das mag manche Fans stören, ist aber in Sachen Musik immer gut. Schließlich soll es ja Entwicklungen nach vorn geben.
So finden wir neben den Popsongs natürlich auch Rock-Kracher in gewohnter Manier, Balladen und Soul. Zusammengefasst also ein vielseitiges Album, das beweist, wozu Leute fähig sein können, wenn sie sich denn mal ernsthaft mit dem Kreieren von Musik auseinandersetzen. Und obwohl man merkt, dass das Album reichlich professionell produziert wurde und so sehr glatt wirkt, bewahrt sich die Band aus L.A. den eigenen Charme.
01. It's A Hit
02. Does He Love You?
03. Portions For Foxes
04. Ripchord
05. I Never
06. The Absence Of God
07. Accidntel Deth
08. More Adventurous
09. Love And War (11/11/46)
10. A Man/Me/Then Jim
11. It Just Is
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