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Drei Pluspunkte
"The Thrills" haben ihre Musik dem 3 Minuten 30 Sekunden langen Popsong verschrieben. Anders ist es nicht zu erklären, dass das zweite Album "Let's Bottle Bohemia" über 35 Minuten Gesamspielzeit nicht hinaus kommt. Das muss aber nicht unbedingt schlecht sein. Schließlich kann ein kurzes Album auch frisch, spontan und unverbraucht klingen. Und tatsächlich: "The Thrills" klingen wirklich nicht sehr verbraucht. Erster Pluspunkt.
Der Sound an sich ist nicht eindeutig einzuordnen. So findet man Anleihen bei illustren Herrschaften wie z. B. George Harrison oder David Bowie. Das bezieht sich allerdings nur auf den ersten Song des Albums, den sogenannten Opener. Ansonsten gibt es eine fließende Grenze zum ersten Album, wobei man deutlich eine Tendenz nach vorn erkennen kann. Die Band entwickelt sich also weiter. Das ist erfreulich und bringt den zweiten Pluspunkt.
In der Mitte gibt es mit "Not for all the Love in the World" dann noch eine Ballade, bis dann die Ohrwurm-Nummer "The Irish keep Gatecrashing" das Album recht gelungen abrundet und einmal mehr die Qualitäten der Band hervorhebt. Bezogen auf die "geringe" Dauer der Scheibe kann man sich dann noch damit trösten, dass Qualität eben über Masse geht. Insofern hiermit der dritte Pluspunkt. Das positive Fazit lautet denn auch: Kaufempfehlung!
Playlist
01. Tell Me Something I Don't Know
02. Whatever Happened To Corey Haim?
03. Faded Beauty Queens
04. Saturday Night
05. Not For All The Love In The World
06. Our Wasted Lives
07. You Can't Fool Old Friends With Limousines
08. Found My Rosebud
09. The Course Of Comfort
10. The Irish Keep Gate-Crashing
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