
Kommt nicht an Eminem heran
Curtis Jackson, den wir auch gern "50 Cent" nennen, hat sich für den Nachfolger seines Hit-Albums "Get Rich Or Try Dyin'" ganze zwei Jahre Zeit gelassen. Offensichtlich dauert es so lange, um sich über die Themen Frauen, dicke Autos, Zuhälter und Muskeln Gedanken zu machen, sofern ein solcher Prozess hier stattgefunden hat. Problem an der Sache ist, dass man es nicht so richtig feststellen kann, denn alles auf dieser Platte klingt so, als würden sich ein paar minderjährige Möchtegern-Gangsta-Rapper aus Hamburg, Frankfurt oder Berlin zum gemeinsamen pubertieren getroffen haben.
Im Endeffekt klingt "The Massacre" nicht viel anders als der Vorgänger. Natürlich ist der ganze Krempel sauberer ausproduziert. Kein Wunder, schließlich hat Dr. Dre sich auch dieser Sache wieder angenommen. Da es aber nicht wirklich neue Sounds zu hören gibt, stellt sich die Frage, ob 50 Cent mit seinem "Latein" schon am Ende ist. Insofern ist die Scheibe wirklich nur was für Fans und ansonsten nicht empfehlenswert.
Beweisen tut diese CD auch, dass Eminem eben doch der Größte ist und andere pushen kann soviel er will und mag. Allein an seine ehrlichen und intelligenten Raps kommt schon mal keiner ran. Eindrucksvoll zu hören ist das auf "The Massacre". Und wenn 50 Cent nicht von Eminem gepusht wurde, dann wohl bisher niemand. Schade nur, dass dann solch ein Album entstehen muss. Daumen runter. Darauf kann man getrost verzichten.
01. Intro/In My Hood
02. This Is 50
03. I'm Supposed To Die Tonight
04. Piggy Bank
05. GATman and Robiin
06. Candy Shop
07. Outta Control
08. Get In My Car
09. Ski Mask Way
10. A Baltimore Love Thing
11. Ryder Music
12. Disco Inferno
13. Just A Lil Bit
14. Gunz Come Out
15. Toy Soldiers
16. Position Of Power
17. Build You Up
18. God Gave Me Style
19. So Amazing
20. P.I.M.P. Pt. 2
21. Hate It Or Love It (G Unit Remix)
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