Deutscher HipHop mit Auszeichnung
"Die Firma" gehört seit 1996 zu den besten Gruppen im deutschen HipHop. Für ihr 2003er Werk "Das dritte Auge" wurden Fader Gladiator, Tatwaffe und Def Benski unter anderem sogar mit dem Echo ausgezeichnet. Den bekommt ja auch nicht jeder und somit steht spätestens seit 2003 fest, dass "Die Firma" einen Platz in den ganz oberen Rängen nicht nur verdient, sondern sich auch selbst mit exzellentem deutschen HipHop erspielt hat.
Besonders bei "Die Firma" ist der zugegebenermaßen hohe Anspruch. Zwar geht es auch hier "nur" um HipHop, die politischen Texte, Kampfansagen und Lebensstrategien allerdings sind in der Szene relativ einzigartig. Beachtet man zudem noch den Fakt, dass die drei Herren gelegentich auch sehr schöne Lovesongs in ihrem Output haben, dann wird das komplette Ausmaß des Schaffens der Band ansatzweise deutlich.
Und auch bei "Krieg und Frieden" finden sich wieder zahlreiche Gäste ein, unter ihnen 3p-Macher Moses Pelham oder Olli Banjo, der zuletzt auch beim Berliner Kollegen Sido mit am Start war. Den Stil von "Die Firma" kann man als "Real Rap" bezeichnen, denn Fader Gladiator, Tatwaffe und Def Benski rappen in der Tat über echte Themen und geben sich nicht wie andere Kollegen vornehmlich den Themen Geld, Drogen und Sex hin. So gesehen wird das Trio nicht umsonst dem Anspruch als "deutsche Rap-Literaten" gerecht. Kaufempfehlung.

