
Direkt aus Afrika
Manu Chao hat sich in Afrika rumgetrieben. Auf seinen musikalischen und kulturellen Entdeckungsreisen lernte er das Künstlerpaar Amadou Bagayoko und Mariam Doumbia kennen und schätzen. Und der ganze Haufen verstand sich so gut, dass es auch auf musikalischem Sektor sofort funkte. Was lag da also näher, als Amadou & Mariam zu produzieren und diesen afrikanischen Sound hinaus in die Welt zu tragen?
Gesagt, getan: Manu Chao hat eine entspannte und charmante Platte kreiert. Glücklicherweise ging es allerdings mit viel Sorgfalt zu. Ein eventuell mehr profitorientierter Fließbandproduzent hätte mit den beiden sicher auch eine auf den ersten Blick ordentlichen Platte machen können. Die eigentliche Tiefe der Musik wäre aber wohl sicher dem Mainstream zum Opfer gefallen.
Mit "Dimanche a Bamako" liefert das senegalesische Künstlerpaar Amadou & Mariam sein bisher bestes Album ab - dank der Unterstützung von Manu Chao, der eben ein Gespür für Talente abseits des Mainstream hat. So erhalten wir ein nachhaltiges Hörerlebnis mit nicht ganz alltäglicher Musik. Diese Abwechslung schadet allerdings überhaupt nicht - ganz im Gegenteil.
01. M'bifé
02. M'bifé (Balafon)
03. Coulibaly
04. La Réalité
05. Sénégal Fast-Food
06. Artistiya
07. La Fête au Village
08. Camions Sauvages
09. Beaux Dimanches
10. La Paix
11. Djanfan "La Trahison"
12. Taxi Bamako
13. Politic Amagni "La Politique, C'est Pas Bon"
14. Gnidjougouya
15. M'bifé blues
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