
Der absolute Midage-Rock
Nachdem sich die deutsche Vorzeige-Band in Sachen Mittelalter-Metal auf dem letzten Album "7" mit Samples und Anleihen bei den harten Kollegen von Rammstein beschäftigt hat, geht es auf "Mein Rasend Herz" wieder traditionell und so zu, wie man es von In Extremo gewohnt ist: Handgemachte, harte Folk-Rhythmen, Gitarren und Dudelsäcke.
So findet man bei "Mein Rasend Herz" keine Computereffekte mehr, was dazu führt, dass die gesamte Platte wieder mehr wie ein Live-Album klingt. Eben mit möglichst wenig technischen Hilfsmitteln. Mit dem "Wessebronner Gebet", "Fontaine La Jolie", "Tannhuser" und "Poc Vecem" sind auch wieder traditionelle Lieder an Bord.
Einige Überbleibsel der letzten Platte in Sacher Modernität findet man dann aber doch noch: Das wird vor allem bei den Songs deutlich, die mit zahlreichen Gastmusikern entstanden sind. Exemplarisch genannt seien hier Rea Garvey von "Reamonn" und Marta Jandová von "Die Happy". Beide sorgen für Abwechslung auf dem insgesamt sehr gelungenen neuen Album der Midage-Rocker aus dem Osten Deutschlands.
01. Raue See
02. Horizont
03. Wesserbronner Gebet
04. Nur Ihr Allein
05. Fontaine La Jolie
06. Macht und Dummheit
07. Tannhuser
08. Liam
09. Rasend Herz
10. Singapur
11. Poc Vocem
12. Spielmann
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