
Matchbox 20-Sänger auf Solopfaden
Nach drei überaus erfolgreichen Alben mit dem Mutterschiff Matchbox 20 wandelt Rob Thomas auf Solopfaden und gibt sich atmosphärisch autark, aber wie immer ganz großartig.
Die einzige Vorgabe sei gewesen nicht einfach ein Matchbox 20-Album mit anderen Musikern aufzunehmen. – Ein interessantes Unterfangen, ist doch jedem Radiohörer der westlichen Hemisphäre bekannt dass der gute Herr Thomas nicht nur optisch den Frontman seiner Formation gibt, sondern ihr auch musikalisch den Lebensatem einhaucht. Dennoch sind für besonders gespitzte und geschulte Ohren Unterschiede im nun vorliegenden Solowerk Something To Be zu erkennen. Schon die Latinsoul anmutende Single „Lonely No More“ wäre unter anderen Vorzeichen sicher noch eine Spur rockiger dahergekommen und ist somit vielleicht der einzige Streitpunkt über die andersartige Klangfärbung des Longplayers, die Rob diesmal seinen Gästen wie Gitarrist Mike Campbell (Tom Petty), Schlagzeuger Gerald Hayward (Mary J. Blige) oder John Mayer verdankt.
Immerhin, um seine Fans nicht gänzlich zu enttäuschen gibt es gleich zu Beginn rhytmische Kracher in altbewährter Manier. „This Is How A Heart Breaks“ dient als Opener auch gleich als ein kleines Versprechen auf die noch kommenden Titel. Selbige lassen abgesehen von „I Am An Illusion“ an Drive zwar etwas nach, weisen jedoch noch einmal deutlich Thomas’ Songwriter-Qualitäten und Text-Talent aus, wie auch „When The Heartache Ends“ auf leisere Töne setzt.
01. This Is How A Heart Breaks
02. Lonely No More
03. Ever The Same
04. I Am An Illusion
05. When The Heartache Ends
06. Something To Be
07. All That I Am
08. Problem Girl
09. Fallin' To Pieces
10. My, My, My
11. Streetcorner Symphony
12. Now Comes The Night
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