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Langweiliges Debüt
In den Radio-Charts zelebriert der kanadische Songwriter gerade den „Bad Day“, dabei hat er in Anbetracht seines abwechslungsreichen Debütalbums sicher gerade eher das Gegenteil zu durchleben.
„Bloß nicht festlegen, und schon gar nicht auf dem ersten Album“, muss sich Daniel Powter gedacht haben als er die Trackauswahl für sein Debüt zusammengestellt hat. Und so sind dann Käufer, die via Radio-Dauerrotation von „Bad Day“ auf den jungen Kanadier aufmerksam wurden denn wohl auch überrascht, was sich auf dem selbstbetitelten Erstling des Kanadiers so alles findet.
Während der Opener „Song 6“ noch relativ smooth und friedlich daherkommt, ist „Free Loop“ eine poppige Piano-Nummer gefolgt von von der bereits bekannten Single. Dann aber geht’s plötzlich rund auf dem gerade mal 10-Track starken Album und Powters Stimme samt Arrangement verlieren sich bei „Suspect“ in einen AC/DC-Song; nur ohne Kreischgitarre und durchgestampften Beat, um beim anschließenden „Lie To Me“ in eine pianolastige Matchbox-Twenty-Nummer abzudriften. „Jimmy Gets High“ ähnelt in langsamerer Form wieder schwer der Single, bevor Styrofoam den Akzent dann endgültig auf das Singer/Songwriter-Merkmal setzt, welcher das Album in „Hollywood“, „Lost On The Stoop“ und „Give Me Live“ ausklingen läßt.
Playlist
01. Song 6
02. Free loop
03. Bad day
04. Suspect
05. Lie to me
06. Jimmy gets high
07. Styrofoam
08. Hollywood
09. Lost on the stoop
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