
Haben auf die Fans gehört
Das letzte Album "Train Of Thought" von Dream Theater war arg brachial und konnte sowohl Kritiker als auch Fans nicht wirklich überzeugen. Diesen Umstand wollte das Quintett aus New York bei der Produktion des neuen Albums "Octavarium" nicht unbeachtet lassen. Herausgekommen ist eine wesentlich abwechslungsreichere Platte, obwohl auch auf der neuen CD einiges an schweren Klängen vertreten ist.
Die Art und Weise ist jetzt allerdings deutlich einfacher nachvollziehbar und vor allem überzeugen die wirklich sehr gut klingenden Refrains auf "Octavarium". Da sieht man doch mal wieder, dass auch bei einer schon relativ gesetzten Band leichter Druck kleine Wunder bewirken kann. Eine komplette Änderung hat allerdings nicht stattgefunden, aber das will ja auch wieder keiner. Wie gesagt: Abwechslung ist gefragt und das ist den Herrschaften gelungen.
Ansonsten gibt es jedoch gewohnte Dream-Theater-Kost, die vom 24-minütigen, enorm vielseitigen Titelsong über kompakte, aufs Notwendigste reduzierte Hits bis hin zu sanften Balladen reicht. Stilistisch orientieren sich John Petrucci & Co. dabei sowohl an den letzten Veröffentlichungen als auch an den Klassikeralben der 90er Jahre, was dem Großteil der Dream-Theater-Fans bestens in den Kram passen dürfte.
01. The root of all evil
02. The answer lies within
03. These walls
04. l walk beside you
05. Panic attack
06. Never enough
07. Sacrificed sons
08. Octavarium
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