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CD Kritik vom 23.05.2005

The Boss Hoss: Internashville Urban Hymns

The Boss Hoss: Internashville Urban Hymns | CD Kritik
The Boss Hoss
Internashville Urban Hymns

1A Trashcountry

Trashcountry lautet die allgemeine Bezeichnung für das Debüt der Band aus “Texas” und setzt damit einen nicht ganz ernst gemeinten Stempel auf die Cover-Titel von Outkast, Britney Spears, Beck oder Cameo die diese trotzdem alles andere als verdient haben. Yee haw!

 

Nicht weniger als sieben Mann umfasst die Combo von Boss und Hoss, den brüderlichen Frontmen; beide natürlich echte Kerle aus dem tiefsten Texas, die ihre Titel natürlich nicht covern sondern uns diese nach diversen Erfolgen als Songwriter für die bereits genannten Acts erstmals in ihrer ursprünglich erdachten Version präsentieren. Einen ähnlichen Ansatz hatten – wie sich einige evtl. erinnern - bereits Handsome Hank And His Lonesome Boys, die sich zwar auch nicht scheuten eine hahnebüchende Biographie aus dem mittleren Westen zu erdenken, aber leider nicht ganz den charismatischen Ansatz von The Boss Hoss aufrufen konnten.

 

Selbige kannte man bislang nur vom selten eingestreuten Video auf MTV & Co, wo sie am Lagerfeuer sitzend „Hey Ya!“ von Outkast intonieren, und den deutschen Albencharts in denen sie merklich aufsteigen, während sie auf ihrer aktuellen Tour die anwesenden Damen mit ihrem Ripshirt-Jeans & Hat-Only-Outfit  (übrigens völlig ausreichende Bekleidung für den Kerl als solchen) begeistern und dahinschmelzen lassen. Nun aber hat der Hype ein neues Level erreicht: Den Langnese-Song, den obersten und absoluten Garanten für eine breite Aufmerksamkeit und Massenbegeisterung für den Sommer 2005, die Band und das Album Internashville Urban Hymns. Abgesehen vom countryesken „Like Ice In The Sunshine“ und den Smashhits begeistern hierauf aber vor allem die Arrangements von Titeln die man als in dieser Version coverbar vielleicht nicht zwingend auf dem Schirm hatte wie „Hey Joe“ von Jimi Hendrix, „Loser“ von Beck“, „All The Things She Said“ von T.A.T.U. , „Seven Nation Army“ von den White Stripes und der meiner Meinung nach beste Song „Word Up“ von Cameo.

 

Aktuell sollte daher zusehen wer kann und noch dringend einen der Live-Termine von The Boss Hoss wahrnehmen. Denn ob nun mit RipShirt, Trashcountry oder nicht: These guys know how to rock! 

 

Weitere Informationen gibt es unter: www.thebosshoss.com, wo sich unter Media/Songs auch gleich vier Titel zum MP3-Download finden.
Playlist:

01. Yee Haw!

02. Hey Ya!

03. Toxic

04. Loser

05. Sabotage

06. Hot In Herre

07. Seven Nation Army

08. Drowned In Lake Daniels

09. A Little Less Conversation

10. Hey Joe

11. Eyes Without A Face

12. Unbelievable

13. Remedy

14. Word Up

15. Ice In The Sunshine

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