
Stiländerung
Der "Black Rebel Motorcycle Club" bringt mit "Howl" erst sein drittes Album heraus, die Bandgeschichte klingt allerdings schon deutlich ausführlicher. So konnte die Band aus San Francisco mit dem ersten Album ("Black Rebel Motorcycle Club") als amerikanische Gruppe mit englischem Sound vor allem in Großbritannien deutlich punkten und verkauften über 200.000 Einheiten. Die britische Szene war höchst erfreut, doch die Band fing an, sich zu zerstreiten.
Das lag vor allem am Nachfolgealbum "Take Them On, On Your Own", welches eben nicht mehr so überzeugen konnte. Die Folge war ein zeitweise kompletter Bruch innerhalb der Band, Streit mit dem Label und das Ende des immerhin fast ein Jahr andauernden Aufenthaltes im "British Empire". Also ging man zurück in die USA und fing dort an, wieder Musik aufzunehmen.
Ergebnis dessen in jetzt das dritte Album mit Namen "Howl", was allerdings komplett anders klingt als die Vorgänger. Gewohnte Elemente sind weg und durch neue ersetzt worden. Die Band klingt jetzt kein bisschen britisch mehr, sondern sehr us-amerikanisch. Alte Fans werden die Gruppe daher wohl nicht ohne Probleme wiedererkennen. Allerdings deutet der neue Stil auf eine weit fortgeschrittene Band hin, die sich weiterentwickelt hat. Dadurch werden mit Sicherheit neue Fans gewonnen. Und eines ist sicher: Auch in Zukunft wird es vom "Black Rebel Motorcycle Club" wohl nur Gutes zu hören geben.
01. Shuffle Your Feet
02. Howl
03. Devil’s Waitin’
04. Ain’t No Easy Way
05. Still Suspicion Holds You Tight
06. Fault Line
07. Promise
08. Weight Of The World
09. Restless Sinner
10. Gospel Song
11. Complicated Situation
12. Sympathetic Noose
13. The Line
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