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CD Kritik vom 29.08.2005

Die Happy: Bitter To Better

Die Happy: Bitter To Better | CD Kritik
Die Happy
Bitter To Better

Hier wurde was geändert!

Der Titel des Debüts "Supersonic Speed" war bislang Programm, denn Die Happy etablierten sich aus dem Stand heraus zu einer der wichtigsten female fronted Rock-Bands und untermauerten diesen Status durch pausenlosen Arbeitseifer. Album auf Album, Tour auf Tour. Dazu nahmen die Bandmitglieder noch Jobs als Studiomusiker an oder wirkten an Projekten mit, von denen die Kooperation zwischen Sängerin Marta Jandová und Apocalyptica für Stefan Raabs "TV Total Bundesvision Song Contest" wohl das bekannteste ist.

Bei der Produktion zum neuen Album gab es allerdings Änderungen. Während der Vorgänger in Los Angeles vom namhaften Produzententeam The Matrix betreut wurde, zeichnet jetzt der noch vergleichsweise unbekannte Udo Rinklin verantwortlich, den Frontfrau Marta durch das Projekt "Zeichen der Zeit" kennen gelernt hat: "Die Matrix-Typen waren seinerzeit nur zwei, drei Stunden pro Tag vor Ort war, weil sie andere Prioritäten wie Britney Spears hatten", sagt Marta. "Deswegen war es eine wohltuende Erfahrung mit jemandem zu arbeiten, der mit ganzem Herzen bei der Sache ist und auch menschlich voll auf unserer Wellenlänge liegt."

Wie richtig die Wahl von Udo Rinklin war, zeigt das packende Ergebnis, das lebendiger und frischer denn je klingt. "Wir haben beim Gesang etliche First-Takes verwendet, denn es kam ihm vor allem auf den Ausdruck und das Gefühl und weniger auf die Perfektion an", lobt Marta die Philosophie des Produzenten, der ihr damit eine extra Portion Sex-Appeal verliehen hat, wie insbesondere die ungemein natürlich gesungene Ballade "Stranded" und das frech rausgerotzte Titelstück zeigen. Bei einigen Songs ließen sich Die Happy von Songwritern unterstützen. So wurde der unwiderstehliche Ohrwurm "Big Big Trouble", der als erste Single ausgekoppelt wurde, mit Hilfe von Jörgen Elofsson geschrieben, der mit cleverem Programming gewürzte Groover "If I Could Fly" entstand in Zusammenarbeit mit Peter Kvint, und die Basis der auch textlich zu Herz gehenden Ballade "I Am" stammt von Diane Warren, die u.a. schon für Aerosmith, Alice Cooper und Bon Jovi komponiert hat.

Tourdaten

18.08.05 CH-GAMPEL - Open Air
20.08.05 D-BIRKENWERDER - Open Air
27.08.05 D-ANDERNACH - Open Air
02.09.05 D-BITBURG - Open Air
10.09.05 D-LANGEN - Open Air
14.10.05 D-MÜNCHEN - Muffathalle
15.10.05 D-DRESDEN - Alter schlachthof
16.10.05 D-BERLIN - Kesselhaus
18.10.05 D-HAMBURG - Grosse Freiheit
19.10.05 D-BREMEN - Modernes
20.10.05 D-KÖLN - Live Music Hall
21.10.05 D-KAISERSLAUTERN - Kammgarn
22.10.05 D-ULM - ROXY (23.10.05) zweite tag Ulm optional
25.10.05 D-DORTMUND - Soundgarden
26.10.05 D-HANNOVER - Capitol
28.10.05 D-MANNHEIM - Capitol

Playlist:

01. Bitter To Better
02. In Love
03. Big Big Trouble
04. Perfect
05. Love To Hate You
06. I Am
07. Blood Cell Traffic Jam
08. Inside
09. If I Could Fly
10. Don't Be Scared
11. Stranded
12. Neon (Bonus Track)
13. Cancer (Bonus Track)

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