Fan von Pooltrax bei Facebook werden
Pooltrax bei Twitter folgen
Pooltrax RSS Feed abonnieren
CD Kritik vom 22.08.2005

Flipsyde: We The People

Flipsyde: We The People | CD Kritik
Flipsyde
We The People

Latin HipRock

Als Support für Snoop Dogg, den Black Eyed Peas, Eminem und 50 Cent konnten sie sich in Deutschland schon etlichen Fans vorstellen. Nun ist ihr Debüt erschienen.

 

Es sind traurige Zeiten im Musikgeschehen. Eben noch superheiße Chartsürmer versinken im One-Hit­-Wonderland, und sämtliche Radiosender rühmen sich das Beste der 80er, 90er und die Sahneschnittchen von heute zu spielen, da sind die hippen Tracks von vorletzter Woche ganz schnell wieder hopp und vergessen, denn Durchschnittshörer will möglichst nah am Zahn der Zeit sein und blickt dabei nur noch selten über den Tellerrand hinaus.

 

In diesem Phänomen bauen Bands und neue Acts nicht nur zwingend am eigenen Erfolg sondern etablieren statt Originalität eher neue Formen des Crossovers. Linkin’ Park beispielsweise machten neben sich selbst auch die Verbindung von NuRock und Sprechgesang populär, bei den Black Eyed Peas darf beim HipHop/MC-Clash auch wieder richtig gesungen werden und die Shakiras und Aguileras dieser Welt verbannen auch mal nicht-englischsprachiges erfolgreich auf hierzulande verkauften Longplayern.

 

Inmitten all dieser musikalischen Wechsel- und Aufbruchstimmung kommen nun Flipsyde gerade recht. Sie sind keine gecastete Teenipop-Band aus Übersee sondern haben sich als Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen zusammengefunden und vermengt. So ist ihr aktuell erschienenes Debüt We The People mehr als nur Bassboxen-wummernder HipHop, auch sanfter Latin, harter Rocksound, Gitarrenriffs und weltverbesserungswürdige Texte finden auf dem 12 Track starken Album nebst der Single „Someday“ Platz und verzichten dabei schon mal auf den roten Atmosphäre-Faden.

 

„Spun“ zum Beispiel ist Merengue-Rock mit feinstem MC-Können vermischt, „US History“ hingegen ein deutlich wütender Angriff auf die amerikanische Außenpolitik, während „Flipsyde“ den crusing-tauglicher Gute-Laune-Dance-Track gibt. „Angel“ hingegen taugt schon als Radio-Pop und „Trumpets“ schließlich trasht Country, Synthie-Pop und auf endless Repeat geeichte Gitarren in freudige Hymnen zusammen und lässt keinen anderen Schluss zu als, dass von dieser Formation noch einiges zu erwarten ist.

Playlist:

01. Someday (Album Version)
02. Spun
03. U.S. History
04. Flipside
05. Revolutionary Beat
06. Time
07. No More
08. Train
09. Get Ready
10. Angel
11. Skippin' Stones
12. Trumpets (Album Version)

Dir gefällt diese Seite? Dann verpass auch in Zukunft keine Neuigkeiten mehr und werde unser Fan bei Facebook oder folge uns bei Twitter. Diskutiere über das Thema dieser Seite in unserem Musik Forum oder informiere dich über aktuelle CD Neuerscheinungen, DVD Kritiken, Mp3 Downloads, Charts und viele andere Themen.
Du bist zurzeit auf den Seiten von Pooltrax, deinem Magazin für Musik, Charts und Mp3 und liest die CD Kritik "Flipsyde: We The People". Mehr CD Kritiken und CD Neuerscheinungen aus der deutschen und internationalen Musikszene findest du übrigens auch in unserem großen Archiv.

Keine Neuigkeiten mehr verpassen!

TraxBox Download
Lass dir ständig aktuelle Neuigkeiten auf deinem Bildschirm einblenden - zu jeder Zeit, kostenlos und ohne Registrierung, kinderleicht und schnell installiert.

Hier geht's zum Download der aktuellen TraxBox
Du liest » Flipsyde: We The People « CD Kritik