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Transplants: Haunted Cities

4. Juli 2009
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Transplants
Haunted Cities

Genre: Pop, Kritik vom 29.08.2005
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Cheesy, sommerlich, strandverliebt

Tim Armstrong und Travis Barker sind cheesy, sommerlich und strandverliebt. Kann sich jemand vorstellen, wie das klingen könnte? Genau, so wie "What I Can’t Describe" auf dem Album "Haunted Cities". Aber auch sonst sind die Transplants durchaus sonnig. "Als wir vor ein paar Jahren das erste Transplants-Album fertig hatten, wussten wir nicht, was passieren würde," so Rob Aston, der dritte im Bunde der Transplants. "Ihr würdet nicht glauben, wie viele Leute uns gesagt haben, dass sie nicht wissen, was sie davon halten sollen. Um ehrlich zu sein: Uns war’s egal. Seitdem konnten mit den Foo Fighters auf US-Tour gehen, haben eine eigene Headliner-West Coast Tour gemacht und sind bei Snoop Doggs Doggyfizzle Televizzle und der Jimmy Kimmel-Show gewesen."

Schon 1999 tat sich das ungleiche Trio, bestehend aus Rancid-Sänger und -Gitarrist Tim Armstrong, Rapper Rob Aston und Blink 182-Drummer Travis Barker, zusammen und fing an, ein bißchen zu experimentieren. Da jeder von ihnen jede Menge andere zeitraubende Beschäftigungen am Hals hatte, brauchte es seine Zeit, bis das Projekt Transplants reifte. 2002 erschien ihr Erstling Transplants und stieß auf überdurchschnittliche Resonanz im Radio und bei den Fans. Kein Wunder, denn mit diesem eigentümlichen Konglomerat aus Punk, HipHop, Rock und verdrehtem Karibikvibe meldet sich eine Supergroup- und Allstar-Band im besten Sinne zu Wort. Schließlich haben sie zusammengerechnet satte 15 Millionen Alben allein in den USA verkauft. Ihren unterschiedlichen Backgrounds entsprechend, konnte bei Transplants natürlich kein spartentauglicher Easy-Schubladen-Sound herauskommen, und so ist das Ergebnis ein ziemlich irrwitziger Mix an Stilen und Nicht-Stilen, der dem Hörer durchaus einen Sinn für Humor abverlangt, aber ihn dann auch reichlich belohnt.

"Hier ist also unser neues Transplants-Album," schließt Aston. "Mir fällt es immer schwer, unsere Alben zu beschreiben, auch weil wir alle drei ganz unterschiedliche Hintergründe mitbringen und ganz unterschiedliche Formen von Leben führen. Aber was ich euch sagen kann, ist dass Haunted Cities anders als alles andere ist. Mit zusätzlichen Guest-Appearances von Boo Yaa Tribe, Rakaa von den Dilated Peoples, B-Real und Sen Dog von Cypress Hill, werden die Leute nicht wissen, was sie getroffen hat..."

Playlist

01. Not Today (feat. Sen Dog)
02. Apocalypse Now
03. Gangsters and Thugs
04. What I Can't Describe (feat. Boo Yaa T.R.I.B.E.)
05. Doomsday
06. Killafornia (feat. B.Real)
07. American Guns
08. Madness
09. Hit The Fence
10. Pay Any Price
11. I Want It All
12. Crash and Burn (feat. Rakaa)

Transplants

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