Fan von Pooltrax bei Facebook werden
Pooltrax bei Twitter folgen
Pooltrax RSS Feed abonnieren
CD Kritik vom 28.10.2005

Helloween: Keeper Of The Seven Keys The Legacy

Helloween: Keeper Of The Seven Keys The Legacy | CD Kritik
Helloween
Keeper Of The Seven Keys The Legacy

Zeitlos...

Mehrfach bereits haben Helloween in den vergangenen zwanzig Jahren Mut und musikalischen Weitblick bewiesen. Von Kritikern schon des Öfteren totgesagt halten sich die deutschen Melodic Metaller auch zu Beginn der dritten Dekade ihrer Existenz kontinuierlich an der Spitze der internationalen Metal-Szene und haben sich immer wieder stilistisch erneuert, ohne ihre typischen Markenzeichen zu verleugnen. Wenn die Musiker Andi Deris (Gesang), Michael Weikath (Gitarre), Markus Großkopf (Bass), Sascha Gerstner (Gitarre) und Neuzugang Dani Löble (Schlagzeug, Ex- Rawhead Rexx) jetzt ihr neuestes Album Keeper Of The Seven Keys - The Legacy in einen direkten Zusammenhang zu ihren eigenen Klassikern aus den Jahren 1987 und 1988 setzen, steigern sie absichtlich und selbstbewusst die Erwartungshaltung der Fans auf ein zweifelsfrei ganz außergewöhnliches Studiowerk.

Denn die Musiker wissen was sie tun. Keeper...The Legacy ist nicht einfach nur ein weiteres Helloween-Album, sondern die wohl stärkste Veröffentlichung der Band seit weit über zehn Jahren. Mit entfesselter Spielfreude, mit kompositorischer Vielseitigkeit und technischer Brillanz zelebrieren Helloween einen melodischen Speed Metal der Extraklasse und geben ihm aus gutem Grund diesen in der Tat legendären Titel. "Wenn wir nicht davon überzeugt gewesen wären, dass unser neues Album dem hohen Niveau von Keeper I und II gewachsen ist, hätten wir die neue Scheibe niemals Keeper...The Legacy genannt", erklärt Michael Weikath. "Doch mein Eindruck ist, dass die aktuellen Songs mit den alten Klassikern mühelos mithalten können. Und mehr noch: Auf Keeper I und II gab es auch das eine oder andere Stück, das bei den Fans nicht so gut ankam. Auf Keeper...The Legacy findet man meiner Meinung nach keinen einzigen schwachen Track."

Entstanden sind Helloween Anfang der Achtziger aus den Hamburger Formationen Iron Fist und Powerfool. Die Erstbesetzung, zu der bereits Michael Weikath (Gitarre) und Markus Großkopf (Bass) zählten, zeichnete sich von Beginn an durch ein hohes Maß an Eigenständigkeit und den unbedingten Willen zur Weiterentwicklung aus. Bereits zwei Jahre nach Gründung unterschrieb die Band einen Plattenvertrag und veröffentlichte eine EP. Das Debütalbum Walls Of Jericho, besonders aber die zwei darauf folgenden Werke Keeper Of The Seven Keys Part I und Part II, die sich allein in Deutschland jeweils mehr als 250.000 Mal verkauften, katapultierten die Band direkt in die Eliteriege hart rockender Formationen. Helloween feierten nicht nur in Deutschland, sondern ebenso in Japan und Amerika riesige Erfolge, die sich auch nach Wechseln im Line Up unvermindert fortsetzten. Das erste Bühnenwerk der Band Live In The U.K. und das mit Produzent Chris Tsangarides in Dänemark eingespielte Pink Bubbles Go Ape dokumentierten anschaulich, auf welch hohem musikalischen Niveau die Band in jenen Tagen zu spielen wusste.

Mit ihrem achten Studioalbum Better Than Raw knüpfte die Gruppe 1996 nahtlos an den Triumphzug vergangener Jahre an, präsentierte aber gleichzeitig eine stilistische Weiterentwicklung, sowie das berechtigte Selbstbewusstsein der Musiker, sich auch mit experimentellen Songstrukturen auseinanderzusetzen und diese mutig zu realisieren. Ihr 2000er Album Metal Juke Box zeigte die fünf Musiker dann von einer ungewöhnlichen, jedoch nicht minder faszinierenden Seite. Das Album präsentierte Helloweens Interpretationen unvergessener Rock- und Popsongs der vergangenen mehr als dreißig Jahren Musikhistorie. Ein Jahr später folgte The Dark Ride, ein modernes und eindrucksvolles Metal-Statement von höchstem internationalem Niveau. Ein weiteres Mal drehte sich bei Helloween das Personalkarussell. Sascha Gerstner kam in die Band und erwies sich auf Rabbit Don't Come Easy nicht nur als versierter Gitarrist, sondern auch als kompositorische Verstärkung. Mit Neuzugang Dani Löble ist jetzt auch der Platz hinter dem Schlagzeug wieder perfekt besetzt, so dass Helloween mit Recht ihr neues Album Keeper Of The Seven Keys The Legacy namentlich in die Tradition ihrer größten Klassiker setzen.

Playlist:

CD 1

01. The King For A 1000 Years
02. The Invisible Man
03. Born On Judgement Day
04. Pleasure Drone
05. Mrs. God
06. Silent Rain

CD 2

01. Occasion Avenue
02. Light The Universe; Feat. Candice Night
03. Do You Know What You're Fighting 4?
04. Come Alive
05. Shade In The Shadow
06. Get It Up
07. My Life 4 1 More Day

Dir gefällt diese Seite? Dann verpass auch in Zukunft keine Neuigkeiten mehr und werde unser Fan bei Facebook oder folge uns bei Twitter. Diskutiere über das Thema dieser Seite in unserem Musik Forum oder informiere dich über aktuelle CD Neuerscheinungen, DVD Kritiken, Mp3 Downloads, Charts und viele andere Themen.
Du bist zurzeit auf den Seiten von Pooltrax, deinem Magazin für Musik, Charts und Mp3 und liest die CD Kritik "Helloween: Keeper Of The Seven Keys The Legacy". Mehr CD Kritiken und CD Neuerscheinungen aus der deutschen und internationalen Musikszene findest du übrigens auch in unserem großen Archiv.

Keine Neuigkeiten mehr verpassen!

TraxBox Download
Lass dir ständig aktuelle Neuigkeiten auf deinem Bildschirm einblenden - zu jeder Zeit, kostenlos und ohne Registrierung, kinderleicht und schnell installiert.

Hier geht's zum Download der aktuellen TraxBox
Du liest » Helloween: Keeper Of The Seven Keys The Legacy « CD Kritik