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Wie der Name schon sagt
Zum 40-jährigen Jubiläum drehen Rick Parfitt und Francis Rossi noch einmal richtig und deklarieren mit rockigen Boogie-Rhythmen nicht umsonst, dass die Party noch lange nicht vorbei ist.
Kaum eine andere Band kann auf eine wohl so kontinuierlich erfolgreiche Rock-Historie zurückblicken wie Status Quo. Doch auch insgesamt 80 Jahre (416 Wochen) in den Britischen Single-Charts und nicht weniger als 32 Hit-Alben, sind für Francis Rossi und Rick Parfitt noch lange kein Grund sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Im Gegenteil, zum aktuell 40-jährigen Jubiläum deklarieren sie mit neuem Album und gleichnamiger Single unisono: "The Party Ain't Over Yet", was ihnen in Anbetracht der insgesamt 13 Titel ihres neuen Werkes vorbehaltlos geglaubt werden kann.
Nach dem Opener und Namensgeber legen die beiden mit "Gotta Get Up And Go" noch einen drauf und regen mit fast schon AC/DC-tauglichen Schrammel-Akkorden zum auch unpassendsten Moment wenigstens zur rhythmischen Kleinstbewegung an, bevor sie mit den Anfangsakkorden von "All That Counts Is Love" einmal komplett das Klischee der Partyzelt-Band auf dem Schützenfest abfeiern. Gegen so viel Mainstream ist "Familiar Blues" dann schon eine Wohltat. Es dauert zwar ein wenig, bis der Song in die Gänge kommt, dafür bleibt er aber harmlos und mit schon grandios simpler uh-uuh-uhh-Hookline im Ohr kleben.
Doch egal, ob es das darauf folgende bluesige "The Bubble" oder das später folgende "Goodbye Baby" inkl. Hammond-Orgel-Einsatz ist, Status Quo haben mit "The Party Ain’t Over Yet" auch 40 Jahren nach ihren ersten Anfängen genau das Album abgeliefert, was man von Ihnen erwartet. Man kann es sich bildlich genauso im Irish Pub um die Ecke wie auf einer Rockabilly-Party in einer Dorf-Scheune vorstellen, aber auf jedem Falle an einem Ort wo zur Kleiderordnung wahlweise ein Teil aus Denim oder schwarzem Leder sein sollte und Cowboyhüte wie Westen geduldet werden. Nach so vielen Bands, die ständig daran arbeiten sich neu zu erfinden ist es fast schon eine Wohltat hier zwei etwas ältere Herren vorzufinden, die einfach immer noch Spaß daran haben ihre Musik zu machen, und damit auf Tour zu gehen. Womit wir dann auch schon bei den anfallenden Daten hierfür angelangt wären:
Tourdaten
20.09.2005 Kempten/Bigbox Allgäu
25.09.2005 Hamburg/Congress Centrum, Saal 3
27.09.2005 Dresden/Alter Schlachthof
28.09.2005 Zwickau/Stadthalle Zwickau
30.09.2005 Emden/Nordseehalle Emden
01.10.2005 Braunschweig/Volkswagen Halle
02.10.2005 Hameln/Rattenfänger-Halle Sta
04.10.2005 Aalen/Greuthalle Aalen Sta
05.10.2005 Saarburg/Stadthalle Saarburg
07.10.2005 Landshut/Neue Messehalle
08.10.2005 Essen/Grugahalle Essen
11.11.2005 Koblenz/Sporthalle Oberwerth
Playlist
01. The Party Ain't Over Yet
02. Gotta Get Up and Go
03. All That Counts Is Love
04. Familiar Blues
05. The Bubble
06. Belavista Man
07. Nevashooda
08. Velvet Train
09. Goodbye Baby
10. You Never Stop
11. Kick Me When I'm Down
12. Cupid Stupid
13. This Is Me
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