Wie der Titel schon sagt..
Zeitgleich zum aktuellen Film ist das Album der Hansen Band mit Jürgen Vogel erschienen und beweist uns, wie gut deutscher Rockpop klingen kann wenn er mit handwerklichem Können gemacht wurde.
Schon bei der Ankündigung des Filmes war klar, dass da ein ganz großes Album auf uns zukommt. Doch statt des obligatorischen Soundtracks mit Songs von Element Of Crime bis Peter Heppner wurde es gleich ein ganzes Projekt und sozusagen das Debüt der Hansen Band. Hierauf findet sich dann auch alles was das Hörer-Herz begehrt. Intelligente Textstrophen, provokative Refrains und kompositorisches Können. Kein Wunder sind neben Super-Sympath Jürgen Vogel doch auch noch Thees Uhlmann von Tomte, Marcus Wiebusch von Kettcar, Max Schröder und Felix Gebhardt mit von der Partie und rocken darauf was das Zeug hält.
Während die Single "Kamera" meiner Meinung nach der einzige Song ist, den sie sich hätten sparen können, entspricht die zweite Auskopplung "Baby Melancholie" schon eher dem Querschnitt, der uns auf dem Album erwartet: Vornehmlich schwer interpretierbare Texte und Melodien die eine derartige Summe von Stimmungen beinhalten, dass man sich schon vorher auf eine eigene zu verfolgende festgelegt haben sollte.
Anspieltipps der Redaktion sind in jedem Falle die Titel: "Baby Melancholie" , "Franreich" "Keine Lieder" und "Sinkflug".

