
Erfolge am Fließband
Mit ''Taking The Long Way'' legen die Dixie Chicks ihr bislang persönlichstes Album vor. Die Gruppe aus dem US-Bundesstaat Texas hat im Verlauf ihrer Karriere mehr Platten verkauft als jede andere ''All Female''-Popband in der Musikgeschichte. Zum ersten mal hat die Band für das neue Album an allen vierzehn Titeln mitgeschrieben. Und jedes Stück, egal ob es sich mit privaten oder politischen Themen befasst, hat eine ganz besondere Tiefe.
Der Einfluss von klassischen Rockbands wie den Eagles, Tom Petty And The Heartbreakers und The Mamas and The Papas ist auf ''Taking The Long Way'' unüberhörbar. Ein entspannter Southern-California-Vibe blitzt unter dem vertrauten Dixie-Chicks-Sound hervor. Die Texte befassen sich mit der unverbesserlichen Engstirnigkeit mancher Kleinstädter (''Lubbock Or Leave It'') oder der Psychologie des Berühmtseins (''Everybody Knows'').
Die Dixie Chicks haben allen Grund, selbstbewusst aufzutreten. Mit ihren Plattenverkäufen erreichten sie Mehrfach-Platin in Nord-Amerika, Europa und Australien. Nur eine Handvoll Künstler hat je überhaupt ''Diamant''-Status erreicht (mehr als zehn Millionen verkaufte Einheiten) – den Dixie Chicks gelang das Kunststück in den USA gleich mit zwei Alben: ''Wide Open Spaces'' (1998) und ''Fly'' (1999). Sieben Grammys gab es obendrein. Dank ihrer einmaligen Bühnenpräsenz hat die Gruppe zudem Konzerttickets im Wert von 100 Millionen Dollar verkauft und unmissverständliche Stücke wie ''Goodbye, Earl'' (in dem sich zwei Freundinnen eines gewalttätigen Ehemannes entledigen) stellten klar, dass dieses Erfolgs-Trio nur nach seinen eigenen Regeln spielt.
01. The long way around
02. Easy silence
03. Not ready to make nice
04. Everybody knows
05. Bitter end
06. Lullaby
07. Lubbock or leave it
08. Silent house
09. Favorite year
10. Voice inside my head
11. I like it
12. Baby hold on
13. So hard
14. I hope
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