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CD Kritik vom 02.06.2006

LeAnn Rimes: Whatever We Wanna

LeAnn Rimes: Whatever We Wanna | CD Kritik
LeAnn Rimes
Whatever We Wanna

Große Spannbreite an Songs

Mit 7 Jahren die ersten Musikaufnahmen, mit 13 zwei Grammies, mit 18 der erste große Hit in Deutschland. LeAnn Rimes ist durchaus das, was man ein Wunderkind nennen kann. In Europa war es ''Can't Fight The Moonlight'' aus dem Film ''Coyote Ugly'', der die junge Sängerin bis heute in aller Munde sein lässt, und in den USA gehört sie bereits seit Jahren zu den erfolgreichsten Frauen im Geschäft.

''Whatever We Wanna'' zeigt mit 14 Songs eine energiegeladene LeAnn Rimes, die sich vom Image der hübschen Teen-Sängerin freigespielt hat und stattdessen eine eigenständige Frau geworden ist. Rimes weiß, was sie will und was sie kann kann. Wie schon bei ihrem letzten Studioalbum ''Twisted Angel'' von 2002 schrieb LeAnn den Großteil der Songs selbst oder mit Unterstützung einfühlsamer Composer wie Darrel Brown (zwei Nummer-1-Hits für Keith Urban) und Dennis Matkowsky (u. a. Diana Ross).

Auf ''Whatever We Wanna'' führt LeAnn dementsprechend durch eine große Spannbreite an Songs, die von kompromisslosem Rock bei ''Headphones'' über großen Powerpop beim Titelsong ''Whatever We Wanna'' bis zur Nachtballade ''This Life'' reicht. Ein solider Popsong mit viel Groove ist ''A Little More Time'', und ''And It Feels Like'' zeigt eine künstlerisch gereifte LeAnn Rimes.

Produziert von Dann Huff, der sich mit seinem Einsatz für Ronan Keating und Shania Twain den Ruf als einer der weltbesten erarbeitet hat, konnte LeAnn Rimes bei ''Whatever We Wanna'' auf allerbeste Unterstützung bauen. Zusätzliche Produktionsarbeit und den Mix übernahm Jeremy Wheatley, der mit den Sugababes schon vier Number-1-Single-Hits und ein Number-1-Album auf die Beine stellte.

Playlist:

01. Satisfied
02. And It Feels Like
03. For The First Time
04. Save Myself
05. A Little More Time
06. Rumour ‘Bout A Revolution
07. Destructive
08. Strong
09. Whatever We Wanna
10. Headphones
11. Long Night
12. This Life
13. Break Me Down
14. Some People

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