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Leckeres litauisches 14-Gänge Menü
Na also! Geht doch! Ließ das Debüt ''Voyage'' der litauischen Band ''Milky Lasers'' noch manchen Hörer verwirrt zurück, scheinen die fünf Musiker auf ihrer Reise der Einsicht gefolgt zu sein, ernsthaft Musik machen zu wollen. Auf dem Nachfolger ''kitchen'' weicht die selbsternannte ''Mischung aus Kitsch und Parodie'' einem jazzigen Mix aus Easy Listening und sanften Vocal-Impressionen.
In dieser Küche hält man sich gerne auf, nippt hier und da genüsslich an den delikaten Vocals von Juste Arlauskaite (''and then''; ''conspice''), die latent an Roisin Murphy erinnert, stillt seinen Hunger bei den schönen Trompeten- und Saxofonläufen (''bp'', ''my house'') und gönnt sich als Dessert gerne einen heißen 70er Jahre Disco-Funk. Gut gemacht, 14 Stücke, die man immer wieder neu entdecken kann, die Scheibe wird nie langweilig.
Ist auch eher unwahrscheinlich, bei einer Band, die sich nach stundenlanger Fahrt hinter einem Kuh-Transporter und dem Betrachten der schüttelnde Euter selbst fragte, ''was wäre, wenn eine Kuh Laserstrahlen aus ihrem Euter heraus schießen könnte?'' und mit der Antwort gleich den Bandnamen lieferte: ''Logisch, Milchlaser!''
Playlist
01. Mr. Perfect
02. I
03. BP
04. And Then
05. U Can Call Me Music
06. Fastah Mastah
07. Take It Easy
08. Kitchen
09. Conspice
10. Read Between The Lines
11. Hero
12. Save It? Yes. Save It? No.
13. My House
14. Like A Magic
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