Fan von Pooltrax bei Facebook werden
Pooltrax bei Twitter folgen
Pooltrax RSS Feed abonnieren
CD Kritik vom 02.06.2006

Primal Scream: Riot City Blues

Primal Scream: Riot City Blues | CD Kritik
Primal Scream
Riot City Blues

Seit 1984

Primal Scream fanden sich 1984 in Glasgow zusammen und unterschrieben ein Jahr später ihren ersten Plattenvertrag bei Alan McGhees legendärem Indielabel Creation, die Debütsingle ''All Fall Down'', die in der Urbesetzung Gillespie (Gesang, ehemals The Wake und seinerzeit in Personalunion Drummer der Avant-Noise-Pop-Sensation Jesus & Mary Chain), Jim Beatti (Gitarre, später Spirea X), Robert Young (Gitarre), Tom McGurk (Drums) und Martin St. John (Tambourine) aufgenommen wurde, erschien im Mai 1985. Erst etwa ein Jahr später folgte mit ''Crystal Crescent'' die Follow-Up Single, die der Band vor allem dank ihrer B-Seite, dem C86-Compilation-Beitrag ''Velocity Girl'' schnell zu großer Popularität und Medieninteresse verhalf.

Gillespie hatte sich mittlerweile nach nur einem Album von seinem Engagement als Stehschlagzeuger bei Jesus & Mary Chain verabschiedet, um sich ganz auf Primal Scream zu konzentrieren. Doch das von Fans und Fachjournalisten heiß ersehnte Debütalbum sollte noch ganze anderthalb Jahre auf sich warten lassen.

Stets bestrebt, sich nicht mit einem musikalischen Genre zu begnügen und ihre Fans immer wieder mit neuen stilistischen Überraschungen zu konfrontieren, ließen Gillespie und Co. dem kaleidoskophaften Rave-Pop-Meilenstein 1994 mit ''Give Out but Don't Give Up'' ein unverblümt Rolling-Stones-beeinflusstes Werk folgen, das u.a. den unmissverständlich betitelten UK-Top-Ten-Hit ''Rocks'' enthielt. Mit ihrem 1997 erschienenen Album ''Vanishing Point'' wandte sich die Band dann wieder einem komplexer Stilmix zu, mit dem sie einmal mehr ihrer Indie-Vergangenheit Rechnung trug. Es folgten mit ''XTRMNTR'' (2000) and ''Evil Heat'' (2002) zwei weitere UK-Top-Ten-Alben, auf denen sich Primal Scream im großen Stil ihrem Faible für elektronische Musik und Noise-Elemente widmete. Im November 2003 erschien mit ''Dirty Hits'' schließlich das erste Best-Of-Album der Band. (eine Japan-only-Compilation mit dem Titel ''Shoot Speed (More Dirty Hits)'', die u.a. die gesuchten frühen Songs der Band wie ''Velocity Girl'' oder ''All Fall Down'' enthält, erschien im März 2004 und ist hierzulande ausschließlich als teurer Import erhältlich).

Auch beim neuen Album wirkten zahlreiche interessante Gastmusiker mit, darunter Echo & The Bunnymen-Gitarrist Will Sergeant, Multiinstrumentalist Warren Ellis (Nick Cave & The Bad Seeds, Dirty Three) und The-Kills-Sängerin Alison Mosshart.

Playlist:

01. Country Girl
02. Nitty Gritty
03. Suicide Sally & Johnny Guitar
04. When The Bomb Drops
05. Little Death
06. The 99th Floor
07. We're Gonna Boogie
08. Dolls (Come On Baby Let's Have A Good Time)
09. Hell's Comin' Down
10. Sometimes I Feel So Lonely

Dir gefällt diese Seite? Dann verpass auch in Zukunft keine Neuigkeiten mehr und werde unser Fan bei Facebook oder folge uns bei Twitter. Diskutiere über das Thema dieser Seite in unserem Musik Forum oder informiere dich über aktuelle CD Neuerscheinungen, DVD Kritiken, Mp3 Downloads, Charts und viele andere Themen.
Du bist zurzeit auf den Seiten von Pooltrax, deinem Magazin für Musik, Charts und Mp3 und liest die CD Kritik "Primal Scream: Riot City Blues". Mehr CD Kritiken und CD Neuerscheinungen aus der deutschen und internationalen Musikszene findest du übrigens auch in unserem großen Archiv.

Keine Neuigkeiten mehr verpassen!

TraxBox Download
Lass dir ständig aktuelle Neuigkeiten auf deinem Bildschirm einblenden - zu jeder Zeit, kostenlos und ohne Registrierung, kinderleicht und schnell installiert.

Hier geht's zum Download der aktuellen TraxBox
Du liest » Primal Scream: Riot City Blues « CD Kritik