
Nicht so gut wie das erste Album
In den USA wurde die Band zunächst vom New Yorker Label Some Records entdeckt, in Deutschland kommt ''Home For An Island'' nun über das neue Label Red Ink Music auf den Markt. Die New Yorker haben mit diesem ihrem zweiten Longplayer nach eigener Aussage ein Album über die individuelle Rebellion gemacht und konnten für die Produktion von ''Home For An Island'' niemand geringeren verpflichten als die Producerlegende Ron St. Germain (Living Colour, Bad Brains, 311, Soundgarden, Dregd, etc.).
The Exit sind zwar Vollblutmusiker, doch ihr Bestreben mit ''Home For An Island'' etwas an den Vorgänger anzuknüpfen, endet mit einer etwas zu seichten Mixtur aus Punk, Reggae und krassem Pop. So gesehen bleiben sie etwas hinter ihrem eigentlich überzeugenden Können zurück. Live sind die Jungs aus New York allerdings sehr zu empfehlen.
Nur sollte man sich wie gesagt nicht darauf freuen, dass die Band sich massiv gesteigert hat. Das ist nämlich nicht der Fall und so ist möglicherweise auch das ''Problem'' mit der Plattenfirma zu erklären. Red Ink Music ist eben ein kleineres Label und das aktuelle Album bietet keinen Spielraum für einen echten Major-Deal. Aber nun gut, manche lehnen das ja auch ab und insofern ist ''Home For An Island'' immerhin als eine Platte zu werten, die die Möglichkeiten einer interessanten Band etwas anreißt. Vielleicht kommt da in Zukunft ja noch deutlich mehr.
01. Don't Push
02. Let's Go to Haiti
03. Back to the Rebels
04. Home for an Island
05. Pressure Cooker
06. Tell Me All Again
07. Sun Will Rise in Queens
08. Soldier
09. Warm Summer Days
10. Darlin
11. So Leave Then
12. Already Gone
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