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Von Robbie Williams geehrt
Der Sound von Orson wird von deren Sänger, Jason Pebworth, schlichtweg Two-Guitar Power-Pop genannt. Wahlweise auch (und ähnlich leicht vorstellbar): Rock'n Roll, zu dem auch Frauen auf die Tanzfläche rennen. Der erste Song, den Orson veröffentlichten ("No Tomorrow"), wurde im Handumdrehen nicht nur zur Single der Woche im iTunes-Store, sondern auch zum Rekordhalter in Sachen Downloads in der Geschichte der Apple-Plattform.
Der Kern von Orson formierte sich bereits im Jahr 2000, als sich Jason Pebworth und der Gitarrist George Astasio zusammentaten. Ihren Namen entliehen sie sich bei der Hollywoodlegende Orson Welles und zwar aus zwei Gründen: Einerseits verehren sie dessen Arbeiten (Jason: Orson Welles war ein Querdenker, jemand, der sich nichts gefallen ließ und sich damit viele Feinde gemacht hat. Und doch hat sich gezeigt, dass er mit seiner Herangehensweise genau richtig lag. Seine Werke sind seit Jahrzehnten Klassiker!). Und dann war da noch ein Sandwich, das nach dem großen Filmemacher benannt war. Der Name klang einfach zu gut, um ihn nicht zu nehmen: Wir waren gerade in so einem kleinen Café in Hollywood, berichtet Jason, nun ja, und da hatten sämtliche Sandwichs auf der Speisekarte solche Namen: das Greta-Garbo-Sandwich, das Clark-Gable-Sandwich und natürlich gab's auch ein Orson-Welles-Sandwich.
Nach und nach wurde die Bedeutung des neuen Bandnamens immer kennzeichnender. Jason dazu: Wir machen selber oftmals Witze über die Tatsache, dass wir aus Hollywood kommen. Schließlich gibt es unzählige Bands aus Hollywood, aber ich habe den Eindruck, dass sich keine dieser Bands jemals mit dieser Tatsache wirklich auseinandersetzt. Ich stehe voll auf die ganzen Mythen, die ganzen Geschichten, die beim Wort Hollywood mitschwingen. Darum tragen wir auch jeden Tag Hüte egal, wo wir gerade sind. Es ist eine Verneigung vor dem alten Hollywood.
Jason Pebworth ist ein unkonventioneller Rocksänger. Vor der Gründung von Orson spielte er mehrere Jahre in den verschiedensten Theatergruppen. Er schreibt seine Songs am Klavier und hat keine Ahnung, wie man Gitarre spielt. Manchmal wünscht er sich allerdings, er hätte Gitarrenunterricht genommen, schließlich sei das etwas, das ein authentisches Rock'n-Roll-Gefühl transportiere. Und seine musikalischen Einflüsse sind eine Mischung von... nun ja, irgendwie allem, was in den vergangenen Dekaden auf Vinyl gepresst wurde. Ich liebe Broadway-Musik, berichtet er. Und ich liebe Black Sabbath.
Playlist
01. Bright Idea
02. No Tomorrow
03. Happiness
04. Already Over
05. Downtown
06. Tryin' To Help
07. So Ahead Of Me
08. Last Night
09. Look Around
10. Save The World
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