
Vor fünf Jahren noch im Keller gespielt...
Es ist erst fünf Jahre her, da schlug Regina Spektor noch das Publikum in kleinsten Kellerloch-Clubs an der New Yorker Lower East Side in Bann. Doch nach hunderten von Shows in NYC und dem Umland wurde sie schließlich zum Gesprächsthema Nr. 1 der aufkeimenden Musikszene. Obwohl sie vom Bühnenrand herunter ständig Exemplare ihrer CDs verkaufte, die sie mit Freunden aufgenommen und produziert hatte (11:11 und Songs), war es erst ihr nächstes Album "Soviet Kitsch", das zu ihrem Aushängeschild wurde.
"Noch bevor ich überhaupt anfing, wusste ich schon, ich würde mit Dingen experimentieren, über die ich sonst nur nachdachte, wie zum Beispiel Beats und Drums." Erklärt Regina Spektor, die Multi-Instrumentalistin. "Ich war total scharf drauf, mit elektronischen Instrumenten und größeren Arrangements herumzuspielen. Und doch sind auf dieser Platte natürlich einige Songs, die wirklich sparsam sind. Man möchte ja nicht um des Arrangierens Willen arrangieren. Ich musste vorsichtig sein, dass die Musik nicht am Ende mehr Spaß macht, zu spielen, als zu hören."
Hält man das fertige Produkt in der Hand, möchte man sagen: Ziel erreicht. Auf "Begin To Hope" nahm Regina Spektor die lyrischen Zeilen und die reduzierte Instrumentierung, die sie schon für "Soviet Kitsch" eingerichtet hatte und stieß in jeder Richtung in neue Bereiche vor — sowohl textlich als auch musikalisch. Von den Staccato-Streichern, die die ersten Akkorde zum Opener "Fidelity" in den Raum werfen bis zu der bluesigen Hommage an Billie Holiday "Lady" möchte Regina Spektor die genauen Inspirationsquellen ihrer musikalischen Grübeleien nicht auf den Punkt festnageln. "Man kennt niemals die wahre Herkunft seiner Songs" verrät die Sängerin.
01. Fidelity
02. Better
03. Samson
04. On The Radio
05. Field Below
06. Hotel Song
07. Après Moi
08. 20 Years Of Snow
09. That Time
10. Edit
11. Lady
12. Summer In The City
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