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Raffiniertes Debüt
Mit einer neuen Platte ist es wie mit einer neuen Bekanntschaft: die ersten Sekunden sind entscheidend. Und genau da hat Danja Atari alles richtig gemacht. Weltmusisch, mystisch, rhythmisch ist das Intro ''Tunisia'' und dennoch nicht wegweisend für den Rest des Albums.
Mit der gebürtigen Berlinerin begibt man sich auf eine farbenfrohe Reise durch Tempi und Temperament. Ein bisschen tunesisch, ein bisschen französisch und der Rest eine Mischung aus Berlin und Ruhrgebiet, so präsentiert sich die Künstlerin. Danja Atari kommt aus dem Tengu Basement. Und ''Tengu'' ist mittlerweile Ruhrpott-Tradition im Bereich HipHop- und Electro-Underground.
''Shades of July'' (als CD und Vinylscheibe) wurde vom Herner Produzenten Sebastian Maier alias Zap produziert. TripHop und Drum'n Bass mit Jazzwürze streicheln und reizen die Gehörgänge. Aber immer nur positiv versteht sich. Zu der klassischen Formation Gitarre, Bass und Schlagzeug gesellt sich auch mal ein Kontrabass und ein E-Piano hinzu. Erstaunlicher kann ein Debüt kaum sein.
Playlist
1. Tunisia (Intro)
2. Shades of July
3. Too late
4. Tragic perception
5. Unfortunate
6. Message en bouteille
7. The city
8. Illusion
9. New York
10. Pinocchio
11. Drowning (Outro)
12. Electric city remix (Milan East vs. brad bit)
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