Weltliche Sichtweisen
Der Mann mit der ''Lady in red''-Stimme ist wieder zurück. Er war nicht unbedingt lange weg. Sein vergangenes Album ''The road to freedom'' liegt erst zwei Jahre zurück, auch wenn man das nicht unbedingt so richtig mitbekommen hat. Mit dem neuen Werk ''The storyman'' erzählt uns Chris de Burgh weltliche Geschichten und lädt seine Hörer auf eine kleine Traumreise ein.
Musikalisch geht der Ire seine typischen Wege. Er weiß, was seine Fans von ihm erwarten: Dass er sich nicht verbiegt oder anpasst. Aber auch optisch liefert er seichte Kost ab. Das Cover ist nicht unbedingt eins, das man gnadenlos als Hingucker bezeichnet.
Die CD startet mit opulenten Streichern, um dann in typischer weicher de Burgh-Manier von Schmusepop mit einprägsamen Melodien bis hin zu orchestralen Kompositionen einen Querschnitt seines Daseins zu präsentieren. Der Mitsumm- und Mitsingfaktor ist dabei immer noch gegeben. Chris de Burgh ist halt so, wie man ihn kennt. So sind aber auf dem Album keine großen Überraschungen zu erleben. Hinhören und mitträumen ist angesagt.
Das Gute an der de Burghschen Gewohnheit ist der zeitlose Faktor in seinen Songs. Strömungen sind kaum hörbar, Experimente gibt es keine. So könnte jeder Song auf dem neuen Album auch einer eines älteren sein, auch wenn sich keine neue ''Lady in red'' auf ''The storyman'' befindet.

