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Debüt zum Weghören
Sie ist Werbe-Ikone, "Italiens schönster Po", erfolglose Schauspielerin, Moderatorin und Exfrau des italienischen Superstars Eros Ramazotti, aber herzlich aus dem Bauch heraus: Michelle Hunziker dürfte mittlerweile auch dem deutschen Publikum bekannt sein, nicht zuletzt durch ihre Moderation bei "Deutschland sucht den Superstar".
Sie spricht mehrere Sprachen fließend und hat auf ihre Art und Weise ein paar beachtliche Dinge erreicht, aber Multitalent sein heißt nicht unbedingt, alles auch wirklich zu beherrschen. Wer moderiert, muss nicht singen können und sollte es - wie hier im Falle von Michelle Hunziker - auch besser sein lassen.
Aber nun ist es zu spät. Das erste Album Hunzikers ist draußen. "Lole" heißt es und wurde produziert von Jack White. Wirft man einen Blick auf die Liste der Künstler hat, für die er schon tätig gewesen ist, kann man sich denken, welche Musik von der Hunziker zu erwarten ist. White produzierte unter anderem Alben für Heino, Daniel Küblböck und Engelbert.
Michelle Hunzikers Debütalbum "Lole" beinhaltet 13 wirklich samtweichgespülte Songs, die nicht gerade mit Originalität überzeugen. Da bildet auch die Single "From Noon till midnight" keine Ausnahme, kein Schmusesong zwar, aber dafür der Versuch, als Disco-Queen aufzutrumpfen, was aber leider letztlich auch nicht wirklich gelingen will.
Den Rest der Songs hat man so oder ähnlich woanders schon mehrfach gehört.
"Lole" ist somit genau das, was man von Michelle Hunziker erwartet: nicht viel.
Playlist
1. Get Out
2. From Noon Till Midnight
3. Fly
4. Little Lies
5. Please Come Back To Me
6. Although It's Over - Remix
7. Silent Tears
8. Love Me Or Hate Me
9. If I Ever
10. Someone Else
11. The Gift
12. No One Else Like You
13. Although It's Over - Original Mix
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