Einfach zu seicht
Beim Namen der Band muss man schon genau hingucken: "Cute Is What We Aim For" heißt das Quartett aus Buffalo, USA, das sich 2005 zusammengefunden hat, um sich in das Musikgeschäft zu stürzen. Um nicht zehn Jahre lang warten zu müssen, bis man bekannter ist als grade mal eben bis zur nächsten Kleinstadt, stellten Cute Is What We Aim For in Zeiten der digitalen Technik einfach ein paar Demos ins Internet und warteten auf das, was relativ schnell kommen sollte.
Eine Plattenfirma mit Plattenvertrag, die die Musiker von Cute Is What We Aim For mit einem Vorzeige-Produzenten (wir reden hier von Matt Squire, u. a. Panic! At The Disco) in ein Studio zu schicken und ein paar Nummer für ein Album einzuspielen. Eigentlich nichts, worüber man sich sonderlich Gedanken machen müsste. Wenn dann allerdings ein Dutzend extrem seichte Nummern dabei entstehen, dann muss man schon ein paar graue Zellen anstrengen, um das zu verstehen.
Klappt aber eigentlich nicht - was uns zum eigentlich Punkt zurückbringt, nämlich dem Namen der Band. "Cute Is What We Aim For" wollten offensichtlich ihren Bandnamen zum Programm machen und möglichst kuschelig erscheinen (Anm. d. Red.: "cute" engl. für süß, niedlich, kuschelig). Das hat funktioniert, stellt sich nur die Frage, wer das so hören will, denn es ist einfach zu seicht. Da kann man nicht diskutieren - es ist so. Und der Titel des Albums ist mit "The Same Old Blood Rush With A New Touch" auch nicht wirklich witzig. Sofern er in irgendeiner Form Aufmerksamkeit erregen sollte, wovon mal auszugehen ist.

