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Leicht langweilig, hat aber was
Bright Eyes ist eine Band, könnte man denken. Weit gefehlt, denn hinter Bright Eyes verbirgt sich mit dem 27-jährigen Conor Oberst aus dem US-Bundesstaat Nebraska nur ein einzelner Musiker, der seit 1997 unter dem Namen Bright Eyes Musik macht und jetzt auch bei uns in Deutschland angekommen ist. Conor Oberst macht eine Mischung auch US-amerikanischer Folk-, Country- und Gitarrenmusik.
Seine Markenzeichen sind dabei vor allem melancholische und poetische Texte, die wegen seiner oft zittrigen Stimme äußert zerbrechlich wirken. Das neue Album "Cassadaga" ist das erste richtige Lebenszeichen von Bright Eyes in Europa und somit auch in Deutschland noch relativ frisch. In den USA ist der oft bleiche Junge aus Nebraska schon seit 2002 ein fester Begriff in der Musikszene.
Die Gitarren und die traurigen Gesänge herrschen bei diesem Longplayer eindeutig vor. Man könnte sich beim Genuss der Platte vorstellen, auf einem Hügel der Berge aus "Brokeback Mountain" zu sitzen. Hier und da könnte man meinen, dass es etwas zu langweilig wird. Aber die Musik von Conor Oberst hat was. Insofern sollte sich jeder Fan dieser Musik sein eigenes Urteil bilden. Für ruhige und besinnliche Stunden auf jeden Fall empfehlenswert.
Wer sich selbst überzeugen möchte, kann sich die Platte hier anhören.
Playlist
1. Clairaudients (Kill or Be Killed)
2. Four Winds
3. If The Brakeman Turns My Way
4. Hot Knives
5. Make A Plan To Love Me
6. Soul Singer In A Session Band
7. Classic Cars
8. Middleman
9. Cleanse Song
10. No One Would Riot For Less
11. Coat Check Dream Song
12. I Must Belong Somewhere
13. Lime Tree
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