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CD Kritik vom 27.4.2007

Hellyeah: Hellyeah

Hellyeah: Hellyeah | CD Kritik
Hellyeah
Hellyeah

Schüttel Dein Haar!

Was passiert, wenn fünf echte Kerle sich zusammentun, um gewaltig abzurocken? Richtig – die Hütte brennt. Und was passiert, wenn diese Typen sich aus Bands wie Mudvane, Pantera und Nothingface zusammensetzen? Dann, ja dann…ist die Hölle los! Wie passend. "Hell Yeah" heißt das neue Album der gleichnamigen Band, das am am 27. April in den Regalen ausgesuchter Plattenläden oder gut sortierter Motorradschuppen steht.

Der echte Mann, der etwas auf sich hält, kommt an Hellyeah nicht vorbei. Die Bandmitglieder sind alles alte Hasen im Metal-Geschäft. Es geben sich die Ehre: Sänger Chad Grad, Gitarrist Greg Tribbett (beide bei Mudvane), der frühere Pantera Schlagzeuger Vinnie Paul, der Nothingelse Gitarrist Tom Maxwell und Bassist Jerry Montano. Bei der Besetzung gibt es eigentlich keinen Zweifel an der Rockbarkeit des Albums. Und in der Tat hört man jedem einzelnen Track an, dass diese fünf Jungs einfach Spaß dabei hatten, die Songs zusammen zu produzieren. "Bei uns stimmte einfach von Anfang an die Chemie. Schon in den ersten sieben Tagen schrieben wir täglich einen Song." Verrät Vinnie Paul.

Die geballte Form der Energie, die sich zwischen den Musikern entfaltete, entlädt sich in den 12 Tracks des Albums. Für den tätovierten Hörer äussert sich das so: Schon in den ersten Sekunden fängt der Kopf an zu wippen, dann verspürt man den unbändigen Drang, sein Haarband zu entfernen, und in der nächsten Sekunde zählt nur noch eins: Moschen bis der Arzt kommt. Dazu eignet sich das Album bestens. Die typisch amerikanischen Rockballaden hätten zwar nicht Not getan, aber der Vorwärts-Knopf der Anlage muss ja auch zu etwas gut sein.

Playlist:

  1. HELLYEAH
  2. You Wouldn't Know
  3. Matter of Time
  4. Waging War
  5. Alcohaulin´Ass 
  6. GodDamn
  7. In the Mood
  8. Star
  9. Rotten to the Core
10. Thank You
11. Nausea
12. One Thing

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