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CD Kritik vom 27.8.2007

Paul Van Dyk: In Between

Paul Van Dyk: In Between | CD Kritik
Paul Van Dyk
In Between

So klingt elektronische Musik

Über elektronische Musik kann man viel reden - oder sie einfach machen. Paul Van Dyk ist so einer. Er macht sie. Und dass er das kann, beweist er seit Jahren nicht nur als DJ, Produzent und Künstler, sondern vor allem als Vorreiter. Kein anderer versteht es so gut, diese bei vielen Menschen als "Bumbum-Musik" zu Unrecht verschmähte Musik auf einen intelligenten, kreativen und abwechslungsreichen Level zu heben. Das gilt auch für sein neues Album "In Between".

Mit insgesamt 16 Tracks zeigt Paul Van Dyk, wie gut elektronischen Musik abseits von Auto-Scootern und Großraumdiscos klingen kann. Natürlich ist sich der gebürtige Ost-Berliner um die Herkunft seines Genres bewusst. So grenzt er sich auch nicht absichtlich ab. Aber gegenüber anderen Dance-Acts hat er einfach eine gehobenere Stellung verdient. Ob er das nun will oder nicht. Unterhaltsam ist er dabei auf voller Linie. Ein weiterer Grund, um "In Between" auf keinen Fall aus dem Plattenregal zu verbannen.

Auch bei Musikerkollegen und -kolleginnen hat sich das herumgesprochen. So kam es u. a. zu einer Zusammenarbeit mit Jessica Sutta von den Pussycat Dolls auf der Single "White Lies". Hier kann man eindrucksvoll hören, was einer wie Paul Van Dyk zum Thema elektronische Musik denkt. Scheint so, als wolle er das Genre und sich selbst ständig und konsequent weiterentwickeln. Dem neuen Album nach klappt das ganz gut. Es bleibt spannend, Paul Van Dyk weiter zu beobachten, denn da geht sicher auch in Zukunft einiges.

Playlist:

1. Haunted
2. White Lies
3. Sabotage
4. Complicated
5. Get Back
6. Far Away
7. Another Sunday
8. Talk In Grey
9. In Circles
10. Stormy Skies
11. Détournement
12. New York City
13. Castaway
14. La Dolce Vita
15. Let Go
16. Fall With Me

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