
Enttäuschende Vorstellung
Was viele nicht wissen: 50 Cent war schon vor seiner Bekanntschaft mit Eminem im Rap-Geschäft tätig und hatte auch einen Plattenvertrag. Leider wurde aus der Sache nichts, weil der Mann aus New York alte Drogenrivalitäten wieder aufnahm und von den berüchtigten neun Kugeln getroffen wurde. Danach war zunächst Schluss mit lustig. Als dann aber Eminem in 50 Cents Leben trat und ihn zu seinem "Lieblingsfucker" erklärte, ging es steil bergauf. Der Rest ist Geschichte.
2007 ist 50 Cent mit seinem neuen Album "Curtis" am Start. "Curtis" ist bekanntlich sein richtiger Vorname und insofern soll das Album vielleicht nach seinem autobiografischen Film auch etwas über ihn erzählen. Deutlich wird das leider nicht. Bekanntlich geht es in dieser Woche um den Rap-Battle. 50 Cent und Kanye West veröffentlichen zugleich eine neue Platte. Und wie wir das schon bei Kanyes Album "Graduation" geschrieben haben, hat der die Nase vorn. Warum ist das so?
50 Cent bietet nicht wirklich neue Musik. Sein einschläfernder Rap (den viele für cool halten), zieht sich logischerweise durch die ganze CD. Das macht keinen Spaß. Innovation gleich null, immer die gleiche Leier. Klingt hier und da ganz nett und kann gelegentlich auch rocken, haut aber nicht vom Hocker. Da hätte man mehr erwarten dürfen. Kollege Kanye West macht das besser und zeigt neue Sachen, die man ihm vorher so nicht zutrauen mochte. 50 Cent bleibt der große starke Mann, an dem alles abprallt (inklusive Kugeln und anderer Geschosse). Musikalisch hat er sich aber nicht hörbar weiterentwickelt. Ob er jetzt immer noch der "Lieblingsfucker" ist?
1. Intro
2. My Gun Go Off
3. Man Down
4. I'll Still Kill
5. I Get Money
6. Come & Go
7. Ayo Technology
8. Follow My Lead
9. Movin On Up
10. Straight To The Bank
11. Amusement Park
12. Fully Loaded Clip
13. Peep Show
14. Fire
15. All Of Me
16. Curtis 187
17. Touch The Sky
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