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Geballter Rock ohne die Affen
Schöne Gitarren, wummernde Sounds, hier und da eine tolle Idee und ohne Umschweife direkt aufs Ohr, wie bei den Guano Apes. Ihre Ex-Sängerin Sandra Nasic startet solo durch, aber anders. Mit nicht weniger Power. Und schon mit gewaltigem Musikaktionismus. Sandra Nasic behält ihre Identität, ganz klar, aber "The Signal" als ein inoffizielles weiteres Apes-Album zu bezeichnen, wäre dennoch nicht passend. Natürlich bleibt Nasic hart, aber sie zeigt beispielsweise mehr Stimmvolumen. Ihre Songs sind übrigens echte Boxenkiller. Vor dem Aufdrehen empfiehlt es sich also erst einmal kurz "vorzufühlen".
"The Signal" hat Hitqualitäten, Melodien, Hymnen, mehrstimmiger Gesang, krachende Gitarren mit Elektronikbett und alles mit dem nötigen "Headbangingfaktor" versteht sich. Setzt Sandra Nasic mit "The Signal" ein Zeichen? Zumindest hat sie sich freigestrampelt. Und über ihr Album sagt sie selbst: "Dieses ist meine persönliche Lieblingsplaylist."
Ihre Songs handeln von persönlichen Geschichten: Leidenschaft, ihr Universum der Musik und Science Fiction. Sandra Nasic arbeitete in Berlin, London und Stockholm und holte sich auch Verstärkung von anderen Songschreibern. Für Nasic kein Problem. Das Ergebnis muss stimmen. Ihre Single "Fever" ist dabei nur ein kleines Stück des "Signal"-Puzzles. "Ich wollte ohne Ablenkung alleine arbeiten und begann nach einer einjährigen Pause, fernab vom Plattenbusiness und irgendwelchen Erwartungen, in Ruhe zu komponieren." Zum Glück sind die Songs aber nicht ruhig geworden.
Playlist
1. The name of my baby
2. Sorry
3. Right lane
4. Fever
5. Mecasanova (Yamyam)
6. Do it again
7. Stop the crying
8. Old Shack
9. Big City
10. Perfume
11. The Signal
12. Counting trees
13. Ireen
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