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Unbeschwertes Songmaterial
Die Zeichen standen von Anfang an auf Erfolg. Die Turnin brakes waren bereits mit ihrem ersten Album für den Mercury Music Prize nominiert. Die Kritiker liebten auch die Nachfolgewerke. Und nun, mit "Dark on fire", wird es nicht anders werden. Die Brakes liefern zwölf gehaltvolle Songs ab, die gerade so richtig zum Herbstwetter passen. "Dark on fire" wurde erstmals nicht allein von den beiden Bandmitgliedern Olly Knights und Gale Paridjanian eingespielt, sondern mit der Liveband, die ihnen seit Jahren die Treue hält.
Auch die Produzentenriege wurde aufgefrischt, mit Ethan Jones, der unter anderem mit Ryan Adams zusammengearbeitet hat. Wortwitz und Sarkasmus lässt die Plattenfirma zu den Texten verlauten. Das passt. Musikalisch sind sie verträumt, selbstbewusst und passend zum Titel des Albums manchmal etwas düster genauso wie feurig. Schöne Melodien sind zu hören. Streicher werden eingesetzt. Das Arrangement ist durchdacht und die Dramaturgie stimmt.
Mit "Dark on fire" haben Turin Brakes nichts verkehrt gemacht und man darf sich schon jetzt auf das nächste Album freuen. Bisher waren sie im gleichmäßigen Rhythmus fleißig am Veröffentlichen von neuem Material, um trotzdem dabei qualitativ gut zu bleiben. Das aktuelle Album der beiden Musiker aus Südengland ist bereits das vierte seiner Zunft. Brit-Pop? Nein, Pop ja. Und Britannien auch. "Dark on fire" ist mehr als das. Die Gitarren sind nicht vordergründig. Es ist eher dieses Turnin Brak'sche Lebensgefühl von unbeschwerter Lebensfrische. Keine Neuerfindung. Aber es macht Spaß.
Playlist
1. Last chance
2. Ghost
3. Something in my eye
4. Stalker
5. Other side
6. Dark on fire
7. Real life
8. For the fire
9. Timewaster
10. Bye pod
11. Here comes the moon
12. New star
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