Bald auf 50 Cents Spuren?
Während sich 50 Cent nach einem langen Battle mit Kanye West freiwillig geschlagen gibt und ans Aufhören denkt, ist es gut zu wissen, dass es noch andere Kollegen der Branche gibt, die so etwas nicht zu inszenieren brauchen. Chamillionaire ist so einer. Er hat zwar einen Namen, ist aber noch keine große Nummer. Aber das kann ja noch werden. Mit "Ultimate Victory" möchte Hakeem Seriki alias Chamillionaire weiter an seiner Karriere basteln, um nicht mehr so viele Stunden in seinem Autohaus in Houston stehen zu müssen. Lieber pimpt er Sounds als "Rides".
Ein paar Leutchen dürften ihn bereits kennen. Mit seiner im vergangenen Jahr veröffentlichten Single "Ridin'" gewann Chamillionaire immerhin bei den MTV Video Music Awards in der Kategorie "Bestes Rapvideo". Er wollte keiner von den Rappern sein, die ihr Goldkettchen in die Kamera blitzen lassen. Ein bescheidener Rapper? Ist so etwas überhaupt möglich?
Nunja, er mag noch in keinerlei Reichtümern leben, aber dennoch hat er von Hooks und Beats eine Ahnung und auch, welche Texte da drauf gehören. Und die dürfen gerne schön direkt sein. Und sein eigenes Label "Chamillitary Records" hat er auch schon auf den Weg gebracht. Wenn er jetzt also noch ein bisschen mehr an seinem Sound schraubt, der zwar gut, aber nicht umwerfend klingt, könnte es mit der fetten Karriere á la 50 Cent klappen. Denn sollte der wirklich abtreten, wird schließlich eine Lücke frei. Und das Zeug dazu hat Chamillionaire, um in die Fußstapfen zu treten. Und hier schließt sich der Kreis. Chamillionaire hat auf seinem Vorgängeralbum zum Beispiel mit Scott Storch zusammen gearbeitet. Und der hat schon 50 Cent produziert...

