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CD Kritik vom 26.10.2007

Debbie Harry: Necessary Evil

Debbie Harry: Necessary Evil | CD Kritik
Debbie Harry
Necessary Evil

Neue Platte nach 14 Jahren

Comeback wäre wohl nicht ganz das treffende Wort, denn eine Pop-Ikone wie Debbie Harry ist im modernen Musik-Bewusstsein immer gegenwärtig. Lange vor Madonna und Gwen Stefani haben Welt-Hits wie "Heart of Glass", "The Tide is High" oder "Denis" ihr als Sängerin der legendären Gruppe Blondie einen ewigen Platz in der Rock'n'Roll Hall of Fame gesichert. Beide Sängerinnen machen keinen Hehl daraus, dass Debbie Harry ihre "Quelle der Inspiration" war.

Das neue Album "Necessary Evil" wurde vom New Yorker Spitzenteam Super Buddha (Barb Morrison und Charles Nieland) produziert. Des Weiteren haben Roy Nathanson von den Jazz Passengers, Bill Ware ("Paradise") und "Toilet Boy" Guy Furrow ("Charm Alarm") kreativ mitgewirkt. Debbies kongenialer Ex-Lover Chris Stein produzierte die beiden Titel "Jen Jen" und "Naked Eye". Das Ergebnis ist ein abwechslungsreiches Album, auf dem sich die Vielschichtigkeit dieser großen Pop-Persönlichkeit mit topaktuellen Sounds und spannenden Texten zu einem besonderen Musikerlebnis mischen. "Keiner meiner 17 Songs gleicht dem anderen", sagt Debbie Harry, "jeder erzählt seine eigene Story."

So ist "Necessary Evil" ein autobiografisch gefärbtes Werk, auf dem Debbie Harry all ihre Zerbrechlichkeit, Kampfbereitschaft, Besinnlichkeit und Verträumtheit in die Waagschale wirft. "Das wichtigste...", so die Künstlerin: "Wie es schon der Titelsong andeutet, ist 'Necessary Evil' ein Album über die Liebe. Unsere Liebesgefühle", so Debbie Harry, "müssen wir bewahren wie unsere Umwelt. Denn es sind die einzigen Quellen unseres Lebens."

Playlist:

1. Two Times Blue
2. School For Scandal
3. If I Had You
4. Deep End
5. Love With A Vengeance
6. Necessary Evil
7. Charm Redux
8. You're Too Hot
9. Dirty And Deep
10. What Is Love
11. Whiteout
12. Needless To Say
13. Heat Of The Moment
14. Charm Alarm
15. Jen Jen
16. Naked Eye
17. Paradise

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